Bing Ads Agentur in Hagen
Wer bei Google wirbt und zusätzlich hier, muss ein Budget aufteilen. Die verbreitete Antwort lautet „zehn Prozent" und ist eine Faustregel ohne Grundlage — je nach Geschäft ist sie um das Doppelte zu hoch oder zu niedrig. Unser Büro liegt in Duisburg, eine halbe Stunde weg.
Unsere Leistungen für Unternehmen in Hagen
Der Leistungsumfang ist überall derselbe — was sich unterscheidet, ist die Gewichtung. Welche Kanäle bei Dir tragen, klären wir vor dem ersten Euro Budget.
- Kein fester Anteil, sondern Rendite je Euro
- Aufstocken, bis das Budget nicht mehr abfließt
- Das größere Konto hat meist Vorrang
- Ausnahme: bei Google zu teuer gewordene Begriffe
- Für die Verteilung beide Kanäle gemeinsam betrachten
Warum ein fester Anteil nicht funktioniert
Die Faustregel leitet sich aus dem Marktanteil ab: Wenn der Kanal fünf oder zehn Prozent der Suchen hat, bekommt er fünf oder zehn Prozent des Budgets.
Das unterstellt zwei Dinge, die nicht stimmen. Erstens, dass der Marktanteil für Ihre Zielgruppe gilt — er schwankt zwischen unter einem Prozent und über zwölf, je nach Gerät. Zweitens, dass ein Euro hier dasselbe bewirkt wie dort. Auch das stimmt nicht: Die Klickpreise sind in der Regel niedriger, und die Abschlussquoten unterscheiden sich.
Der zweite Denkfehler ist grundsätzlicher. Budget wird nicht nach Anteilen verteilt, sondern nach Rendite. Ein Kanal bekommt so lange mehr, wie der zusätzliche Euro dort mehr bringt als anderswo — und irgendwann kippt das, weil die Nachfrage ausgeschöpft ist.
Genau dieser Kipppunkt ist bei diesem Kanal früh erreicht. Das ist die eigentliche Antwort auf die Budgetfrage.
- Die Faustregel leitet sich aus dem Marktanteil ab
- Der gilt aber nicht für Ihre Zielgruppe
- Ein Euro bewirkt hier nicht dasselbe wie dort
- Verteilt wird nach Rendite, nicht nach Anteil
- Der Kipppunkt ist hier früh erreicht
Die Rechnung, die wir stattdessen aufmachen
Der Maßstab ist der Preis je Anfrage, nicht der Klickpreis und nicht der Anteil.
Solange eine Anfrage hier weniger kostet als bei Google, gehört mehr Budget hierher — bis die Kampagnen ihr Budget nicht mehr ausschöpfen. Das ist der Punkt, an dem die Nachfrage zu Ende ist; mehr Geld fließt dann schlicht nicht ab.
In der Praxis bedeutet das: Man stockt in Stufen auf und sieht nach, ob das Geld ankommt und ob der Preis je Anfrage stabil bleibt. Steigt er deutlich, hat man begonnen, schlechtere Nachfrage mitzukaufen.
Die Zahl, die dabei herauskommt, liegt bei den Konten, die wir betreuen, grob zwischen fünf und zwanzig Prozent des Suchbudgets. Wir nennen sie trotzdem nicht als Empfehlung, weil die Spanne so breit ist, dass sie nichts aussagt.
Ausgerechnet wird sie je Konto, und sie ändert sich mit der Zeit.
Was Vorrang hat
Bevor man aufteilt, lohnt eine unangenehme Frage: Ist das Google-Konto ausgereizt?
In den meisten Konten, die wir sehen, ist es das nicht. Dort liegen Begriffe brach, die Struktur ist zu grob, Ausschlüsse fehlen, Zielseiten passen nicht. Dieselben Arbeitsstunden bringen dort das Mehrfache.
Die Reihenfolge lautet deshalb: erst das größere Konto in Ordnung bringen, dann das kleinere aufbauen. Wer beides gleichzeitig beginnt, macht beides halb.
Es gibt eine Ausnahme. Wenn bei Google die Klickpreise so hoch sind, dass sich bestimmte Begriffe dort nicht mehr rechnen, ist der kleinere Kanal kein Zusatz, sondern die einzige Möglichkeit, diese Nachfrage überhaupt zu bedienen. Dann kehrt sich die Reihenfolge um.
Diese Ausnahme prüfen wir ausdrücklich, bevor wir zur Reihenfolge raten — sie kommt häufiger vor, als man erwartet, besonders im B2B.
- Erst das Google-Konto ausreizen
- Dieselben Stunden bringen dort meist mehr
- Nicht beides gleichzeitig halb machen
- Ausnahme: bei Google zu teure Begriffe
- Dann ist der kleinere Kanal der einzige Weg
Die Lage in Hagen
Hagen ist Standort für Stahlverarbeitung, Draht, Kaltwalzen, Batterien und Papier — dazu eine Fernuniversität und ein Handel, der das südliche Ruhrgebiet und das Sauerland bedient.
Die Zulieferbetriebe hier sind ein typischer Fall für die genannte Ausnahme. Wer ein Halbzeug oder ein Verfahren anbietet, bietet bei Google gegen Handelsplattformen und bundesweite Anbieter — die Klickpreise für die naheliegenden Begriffe sind entsprechend hoch.
Auf dem kleineren Kanal ist dieses Feld dünner, und die Zielgruppe sitzt am Arbeitsplatz. Für solche Betriebe haben wir schon Aufteilungen gesehen, bei denen ein Drittel des Budgets hier besser aufgehoben war als bei Google.
Für den lokalen Handel und die Dienstleister gilt das Gegenteil. Dort ist der erreichbare Anteil klein, und die zehn Prozent sind eher eine Obergrenze als ein Richtwert.
Was man gemeinsam betrachten muss
Zwei Konten nebeneinander erzeugen eine Verwechslung, die systematisch zu falschen Entscheidungen führt.
Wenn jemand über Google findet und später über den Markennamen auf dem anderen Kanal zurückkommt, schreiben beide Konten sich die Anfrage gut. In der Addition steht sie zweimal. Wer die Kanäle daraufhin nach ihren eigenen Zahlen vergleicht, überschätzt beide.
Deshalb gilt: Für die Verteilung zwischen den Kanälen ist die Zahl aus dem Analysewerkzeug maßgeblich, nicht die Summe der Kontozahlen. Innerhalb eines Kanals bleibt die Kontozahl der Maßstab.
Zweite gemeinsame Betrachtung: die Ausschlusslisten. Was in einem Konto als unpassend erkannt wurde, gilt im anderen meist auch. Diese Liste zu übertragen ist eine halbe Stunde Arbeit und spart im kleineren Konto den gesamten Lernaufwand.
Ebenso die Erkenntnisse über Zielseiten, Gerätenutzung und Tageszeiten. Nicht als Beweis, aber als begründete Vermutung, die man nicht noch einmal teuer nachmessen muss.
- Beide Konten rechnen sich dieselbe Anfrage an
- Für die Verteilung das Analysewerkzeug heranziehen
- Innerhalb eines Kanals bleibt die Kontozahl der Maßstab
- Ausschlusslisten übertragen spart Lernaufwand
- Erkenntnisse übernehmen, aber als Vermutung
Betreuung für Hagen und das Sauerland
Aus Duisburg fährt man gut eine halbe Stunde. Wenn wir beide Konten betreuen, werten wir sie gemeinsam aus — getrennte Berichte für Kanäle, die sich denselben Kunden teilen, führen in die Irre.
Mitbetreut werden Iserlohn, Witten, Schwerte, Herdecke, Ennepetal, Lüdenscheid und Menden. Bei Zulieferern prüfen wir vor der Aufteilung, welche Begriffe bei Google zu teuer geworden sind — das ist häufig der Punkt, an dem sich der kleinere Kanal von selbst rechtfertigt.
Stadtteile und Umkreis
Bei lokalen Suchanfragen entscheidet die Entfernung zum Suchenden mit. Diese Bereiche decken wir für Kunden in Hagen regelmäßig mit ab:
Wie weit ein Einzugsgebiet realistisch reicht, gehört vor dem Kampagnenstart geklärt — sonst zahlst Du für Klicks aus Regionen, die Du gar nicht bedienst. Mehr dazu unter Local SEO.
Branchen in Hagen
Stahl, Papier und Fernuniversität; Tor zum Sauerland mit einem Einzugsgebiet, das weit ins Bergische reicht.
Branchenspezifische Besonderheiten — von werberechtlichen Grenzen bei Heilberufen bis zur Erreichbarkeit im Handwerk — findest Du unter Branchen.
Wann welcher Kanal mehr bekommt
| Beobachtung | Folge | Maßnahme |
|---|---|---|
| Anfrage hier billiger | Kanal trägt | in Stufen aufstocken |
| Budget fließt nicht ab | Nachfrage erschöpft | nicht weiter erhöhen |
| Preis je Anfrage steigt | schlechtere Nachfrage | zurücknehmen |
| Google-Konto unausgereizt | dort mehr Hebel | zuerst dort arbeiten |
| Begriffe bei Google zu teuer | einziger Zugang | hier ausbauen |
Häufige Fragen zu Hagen
Wie viel Budget gehört zu Microsoft?
Stimmt die Faustregel von zehn Prozent?
Woran merke ich, dass genug Budget hier liegt?
Was hat Vorrang, wenn beides ausbaufähig ist?
Wann kehrt sich das um?
Kann ich die Ergebnisse beider Konten addieren?
Kann ich Erkenntnisse übertragen?
Sollte ich beide Konten gleichzeitig aufbauen?
Weitere Antworten zu Zusammenarbeit und Laufzeiten stehen in unseren häufigen Fragen.