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Kostenlos · 2 Seiten · ohne Anmeldung

Briefing-Vorlage für Werbemotive

Die meisten Korrekturschleifen entstehen nicht beim Gestalten, sondern davor: Niemand hat gefragt, was das Motiv in zwei Sekunden sagen soll, wer freigibt und welche Pflichtzeile noch dazukommt. Dieses Formular stellt diese Fragen vorher — acht Blöcke auf zwei Seiten, zum Ausfüllen mit der Hand oder am Bildschirm.

Stefan Fantobsky
Erstellt von Stefan Fantobsky
Performance Marketing & Growth, SkyXmedia™ · Zuletzt aktualisiert: 10.10.2026

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Briefing-Vorlage für Werbemotive 2 Seiten · PDF · 7,4 KB · A4, zum Ausfüllen
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Kostenlos, ohne E-Mail-Adresse, ohne Anmeldung. Die Datei liegt direkt auf diesem Server — es wird nichts nachgeladen und nichts gezählt.

Was abgefragt wird

  • 1 — Produkt und AngebotWas genau beworben wird, Preis und Kaufort, der eine Grund zu kaufen und die Belege, die gezeigt werden dürfen.
  • 2 — Wer soll es kaufenWer heute kauft, was vom Kauf abhält — möglichst wörtlich aus Verkaufsgesprächen — und wo diese Person erreichbar ist.
  • 3 — BotschaftDie eine Aussage, der Tonfall und die Liste dessen, was auf keinen Fall gesagt oder gezeigt wird.
  • 4 — Pflichtangaben und RechtlichesMarkenschreibweise, Logo-Regeln, Pflichttexte im Wortlaut und die Behauptungen, die nicht aufgestellt werden dürfen.
  • 5 — Formate und LaufzeitWelche Seitenverhältnisse gebraucht werden, Videolänge, Start, Laufzeit, Sprachen und Märkte.
  • 6 — MaterialWas vorliegt, was fehlt, wer es bis wann besorgt und wo die Dateien liegen.
  • 7 — Freigabe und TermineWer entscheidet, wie viele Korrekturrunden eingeplant sind, und vier Termine von „Material da" bis „live".
  • 8 — Woran gemessen wirdDer Maßstab und der heutige Ausgangswert — ohne ihn lässt sich hinterher nichts beurteilen.

So setzt du es ein

Das Formular funktioniert in beide Richtungen: Als Auftraggeber füllst du es aus, bevor du anfragst. Als Dienstleister schickst du es mit, statt im ersten Gespräch zwanzig Fragen zu stellen.

  1. Erst allein ausfüllen, dann mit Vertrieb und Produktverantwortung gegenlesen. Die Widersprüche, die dabei auffallen, wären sonst im Entwurf aufgefallen — drei Wochen später.
  2. Die Felder offen lassen, die offen sind. Ein ehrliches Fragezeichen ist brauchbarer als eine erfundene Zielgruppe.
  3. Mit den Dateien zusammen abgeben. Block 6 fragt nach dem Ablageort — genau daran bleiben Projekte sonst eine Woche hängen.

Drei Felder entscheiden über die gesparte Woche: der eine Grund zu kaufen, der häufigste Einwand und der Name, der freigibt. Alles andere lässt sich unterwegs nachreichen, diese drei nicht.

Wofür es nicht gedacht ist

Das Blatt ist ein Briefing, kein Vertrag. Es ersetzt weder die Leistungsbeschreibung noch die Preisvereinbarung, und es klärt keine Nutzungsrechte an Bildern, Musik oder Models — das gehört in den Vertrag, nicht ins Briefing.

Es ist außerdem auf Werbemotive zugeschnitten: Anzeigenbilder, Videos, Produktbilder, A+ Module. Für ein Website-Projekt oder eine Markenentwicklung fehlen die entscheidenden Fragen.

Häufige Fragen

Kann ich das PDF am Rechner ausfüllen?
Es ist ein Formular zum Ausdrucken, kein interaktives PDF mit Eingabefeldern. Wer am Bildschirm arbeiten will, nutzt die Kommentarfunktion im PDF-Betrachter oder überträgt die Blöcke in ein Dokument.
Warum so viele Fragen?
Weil jede davon sonst später gestellt wird — nur dann kostet die Antwort eine Korrekturrunde. Felder, die auf dein Projekt nicht passen, bleiben einfach leer.
Dürfen wir das Blatt mit unserem Logo verwenden?
Im eigenen Unternehmen gern. Eine umgebaute Fassung mit fremdem Logo als eigenes Produkt zu verkaufen, ist nicht gedacht.
Gilt das auch für Social-Media-Inhalte ohne Werbebudget?
Weitgehend ja. Die Blöcke zu Formaten und Laufzeit sind dann kürzer, die Fragen zu Botschaft und Pflichtangaben bleiben dieselben.

Wer das Blatt geschrieben hat

Stefan Fantobsky

Stefan Fantobsky

Performance Marketing & Growth, SkyXmedia™

Stefan Fantobsky arbeitet seit Jahren an Werbekonten, Produktlistings und Landingpages — und hat die Fehler, die auf diesem Blatt stehen, überwiegend selbst einmal gemacht oder bei anderen aufgeräumt.

Etwas fehlt oder ist unklar? Schreib uns — wir nehmen es in die nächste Fassung auf.

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