Amazon-Hauptbild-Prüfer
Leg Dein Hauptbild ab und sieh in zwei Sekunden, ob es Amazons Vorgaben erfüllt: Auflösung, reines Weiß am Rand, Füllgrad, Dateigröße. Die Prüfung läuft vollständig in Deinem Browser — das Bild wird nicht hochgeladen.
Hauptbild prüfen
Leg Dein Hauptbild ab. Die Prüfung läuft vollständig in Deinem Browser — das Bild wird nicht hochgeladen und verlässt Dein Gerät nicht.
Was Amazon beim Hauptbild verlangt
Das Hauptbild ist das einzige Bild im Listing mit festen Regeln. Sie sind kein Geschmacksthema: Wer sie verletzt, riskiert, dass das Angebot unterdrückt wird.
- Reiner weißer Hintergrund (RGB 255, 255, 255).
- Das Produkt füllt mindestens 85 Prozent der Bildfläche.
- Keine Logos, Wasserzeichen, Rahmen oder Texteinblendungen.
- Keine Requisiten, die nicht zum Lieferumfang gehören.
- Längste Kante mindestens 1.600 Pixel, Datei höchstens 10 MB.
- Zulässige Formate: JPEG, TIFF, PNG und GIF.
Für alle weiteren Bilder gilt das nicht. Dort sind Text, Grafik, Szene und farbiger Hintergrund erlaubt — und dort entsteht der Unterschied zum Wettbewerb. Mehr dazu auf der Seite zu Amazon Listing-Bildern.
Die Anforderungen unterscheiden sich je Kategorie und werden gelegentlich angepasst. Maßgeblich ist immer die Verkäuferhilfe in Seller Central — dieses Werkzeug bildet den allgemeinen Stand ab, nicht Deine Kategorie-Sonderregel.
Wie gemessen wird
Damit die Ergebnisse nachvollziehbar bleiben, hier das Verfahren im Klartext:
| Prüfung | Verfahren | Bewertung |
|---|---|---|
| Auflösung | Originalmaße der Datei | Grün ab 1.600 px an der längsten Kante |
| Hintergrund | Ein Rahmen von vier Prozent der kurzen Kante wird Pixel für Pixel gezählt | Grün ab 90 % reinem Weiß, gelb ab 95 % nahezu weiß |
| Füllgrad | Umrisse aller nicht-weißen Pixel, Rauschen wird herausgerechnet | Grün ab 85 % der Breite oder Höhe |
| Transparenz | Alphakanal der Bilddaten | Gelb, sobald durchsichtige Bereiche vorkommen |
| Datei | Typ und Größe | Rot über 10 MB |
Gemessen wird an einer auf 900 Pixel verkleinerten Fassung — das genügt für Flächenanteile und läuft auch auf dem Handy flüssig. Die Pixelmaße stammen aus dem Original.
Was das Werkzeug nicht kann
Ein Prüfwerkzeug, das verschweigt, was es nicht sieht, ist gefährlicher als keins. Deshalb ausdrücklich:
- Logos und Wasserzeichen erkennt es nicht. Ein Markenlogo auf dem Produkt ist erlaubt, eines als Einblendung nicht — diesen Unterschied kann nur ein Mensch beurteilen.
- Text im Bild wird nicht gelesen. „Bestseller“ oder „2er-Set“ ins Hauptbild geschrieben ist ein häufiger Ablehnungsgrund.
- Requisiten sind nicht von Produktteilen zu unterscheiden. Die Blume neben der Vase zählt zum Motiv, gehört aber nicht zum Lieferumfang.
- Farbprofil lässt sich im Browser nicht zuverlässig auslesen.
- Bildqualität — Schärfe, Belichtung, Freistellkanten — bleibt Geschmack und Erfahrung.
Die häufigsten Gründe, warum ein Hauptbild auffällt
- Grauschleier statt Weiß. Im Studio weiß fotografiert heißt nicht weiß in der Datei. Ohne Nachbearbeitung landet man oft bei 247 bis 252 — sichtbar als hellgraues Kästchen in der Ergebnisliste.
- Zu viel Luft. Das Produkt schwebt klein in der Mitte. In der Übersicht wirkt es dadurch kleiner als die Konkurrenz — unabhängig von der 85-Prozent-Regel.
- Text im Bild. Preisauszeichnungen, Mengenangaben, Siegel. Gehört in Bild 2 bis 7, nicht ins Hauptbild.
- Requisiten. Der gedeckte Tisch um die Pfanne herum. Schön, aber nicht im Lieferumfang.
- Zu klein. Unter 1.600 Pixel fehlt der Zoom — und damit ein Element, das Kunden erwarten.
Wenn das Hauptbild passt
Dann fängt die eigentliche Arbeit an. Das Hauptbild holt den Klick; gekauft wird über die Bilder zwei bis sieben und über den Bereich darunter.