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Amazon-Hauptbild-Prüfer

Leg Dein Hauptbild ab und sieh in zwei Sekunden, ob es Amazons Vorgaben erfüllt: Auflösung, reines Weiß am Rand, Füllgrad, Dateigröße. Die Prüfung läuft vollständig in Deinem Browser — das Bild wird nicht hochgeladen.

Stefan Fantobsky
Geprüft von Stefan Fantobsky
Performance Marketing & Growth, SkyXmedia™ · Zuletzt aktualisiert: 10.10.2026

Hauptbild prüfen

Leg Dein Hauptbild ab. Die Prüfung läuft vollständig in Deinem Browser — das Bild wird nicht hochgeladen und verlässt Dein Gerät nicht.

Was Amazon beim Hauptbild verlangt

Das Hauptbild ist das einzige Bild im Listing mit festen Regeln. Sie sind kein Geschmacksthema: Wer sie verletzt, riskiert, dass das Angebot unterdrückt wird.

  • Reiner weißer Hintergrund (RGB 255, 255, 255).
  • Das Produkt füllt mindestens 85 Prozent der Bildfläche.
  • Keine Logos, Wasserzeichen, Rahmen oder Texteinblendungen.
  • Keine Requisiten, die nicht zum Lieferumfang gehören.
  • Längste Kante mindestens 1.600 Pixel, Datei höchstens 10 MB.
  • Zulässige Formate: JPEG, TIFF, PNG und GIF.

Für alle weiteren Bilder gilt das nicht. Dort sind Text, Grafik, Szene und farbiger Hintergrund erlaubt — und dort entsteht der Unterschied zum Wettbewerb. Mehr dazu auf der Seite zu Amazon Listing-Bildern.

Vorgaben ändern sich

Die Anforderungen unterscheiden sich je Kategorie und werden gelegentlich angepasst. Maßgeblich ist immer die Verkäuferhilfe in Seller Central — dieses Werkzeug bildet den allgemeinen Stand ab, nicht Deine Kategorie-Sonderregel.

Wie gemessen wird

Damit die Ergebnisse nachvollziehbar bleiben, hier das Verfahren im Klartext:

Prüfung Verfahren Bewertung
AuflösungOriginalmaße der DateiGrün ab 1.600 px an der längsten Kante
HintergrundEin Rahmen von vier Prozent der kurzen Kante wird Pixel für Pixel gezähltGrün ab 90 % reinem Weiß, gelb ab 95 % nahezu weiß
FüllgradUmrisse aller nicht-weißen Pixel, Rauschen wird herausgerechnetGrün ab 85 % der Breite oder Höhe
TransparenzAlphakanal der BilddatenGelb, sobald durchsichtige Bereiche vorkommen
DateiTyp und GrößeRot über 10 MB

Gemessen wird an einer auf 900 Pixel verkleinerten Fassung — das genügt für Flächenanteile und läuft auch auf dem Handy flüssig. Die Pixelmaße stammen aus dem Original.

Was das Werkzeug nicht kann

Ein Prüfwerkzeug, das verschweigt, was es nicht sieht, ist gefährlicher als keins. Deshalb ausdrücklich:

  • Logos und Wasserzeichen erkennt es nicht. Ein Markenlogo auf dem Produkt ist erlaubt, eines als Einblendung nicht — diesen Unterschied kann nur ein Mensch beurteilen.
  • Text im Bild wird nicht gelesen. „Bestseller“ oder „2er-Set“ ins Hauptbild geschrieben ist ein häufiger Ablehnungsgrund.
  • Requisiten sind nicht von Produktteilen zu unterscheiden. Die Blume neben der Vase zählt zum Motiv, gehört aber nicht zum Lieferumfang.
  • Farbprofil lässt sich im Browser nicht zuverlässig auslesen.
  • Bildqualität — Schärfe, Belichtung, Freistellkanten — bleibt Geschmack und Erfahrung.

Die häufigsten Gründe, warum ein Hauptbild auffällt

  1. Grauschleier statt Weiß. Im Studio weiß fotografiert heißt nicht weiß in der Datei. Ohne Nachbearbeitung landet man oft bei 247 bis 252 — sichtbar als hellgraues Kästchen in der Ergebnisliste.
  2. Zu viel Luft. Das Produkt schwebt klein in der Mitte. In der Übersicht wirkt es dadurch kleiner als die Konkurrenz — unabhängig von der 85-Prozent-Regel.
  3. Text im Bild. Preisauszeichnungen, Mengenangaben, Siegel. Gehört in Bild 2 bis 7, nicht ins Hauptbild.
  4. Requisiten. Der gedeckte Tisch um die Pfanne herum. Schön, aber nicht im Lieferumfang.
  5. Zu klein. Unter 1.600 Pixel fehlt der Zoom — und damit ein Element, das Kunden erwarten.

Wenn das Hauptbild passt

Dann fängt die eigentliche Arbeit an. Das Hauptbild holt den Klick; gekauft wird über die Bilder zwei bis sieben und über den Bereich darunter.

Häufige Fragen

Wird mein Bild hochgeladen?
Nein. Die Datei wird im Browser gelesen und dort ausgewertet. Es gibt keinen Upload, keine Zwischenspeicherung und keine Übertragung an uns oder an Dritte. Du kannst die Seite offline nehmen und das Werkzeug läuft weiter.
Was prüft das Werkzeug genau?
Auflösung, Dateiformat und -größe, wie weiß der Bildrand tatsächlich ist, wie viel Fläche das Motiv einnimmt, ob durchsichtige Bereiche enthalten sind und ob das Seitenverhältnis ungewöhnlich ist.
Was kann es nicht prüfen?
Alles Inhaltliche: Logos, Wasserzeichen, Text im Bild, Requisiten, die nicht zum Lieferumfang gehören, sowie kategoriespezifische Sonderregeln. Auch das Farbprofil lässt sich im Browser nicht zuverlässig auslesen.
Heißt „alles grün“, dass Amazon das Bild annimmt?
Nein. Es heißt, dass die messbaren Vorgaben erfüllt sind. Ob ein Logo im Bild steht oder eine Requisite zu viel, entscheidet nach wie vor ein Mensch — oder Amazons Prüfung.
Warum sind nicht 100 Prozent des Randes reines Weiß?
Weil JPEG verlustbehaftet komprimiert. Schon ein sauber freigestelltes Bild hat nach dem Speichern Pixel mit 254 statt 255. Ab etwa 90 Prozent reinem Weiß am Rand ist der Hintergrund in der Praxis unauffällig.
Welche Bildgröße soll ich nehmen?
Längste Kante mindestens 1.600 Pixel, damit die Zoomfunktion greift. Mehr schadet nicht, solange die Datei unter 10 MB bleibt.

Wer hinter diesem Werkzeug steht

Stefan Fantobsky

Stefan Fantobsky

Performance Marketing & Growth, SkyXmedia™

Verantwortet bei SkyXmedia™ Kampagnensteuerung und Creative-Produktion. Dieses Werkzeug ist aus der Praxis entstanden: Die Frage „ist der Hintergrund wirklich weiß?“ lässt sich mit bloßem Auge nicht beantworten — mit einer Pixelzählung in zwei Sekunden.

Fehler gefunden oder eine Prüfung vermisst? Schreib uns — wir bauen es ein.