Was ist der ROAS?

Der ROAS (Return on Advertising Spend) gibt an, wie viel Umsatz jeder in Werbung investierte Euro zurückbringt, und ist damit die zentrale Steuerungsgröße im Performance Marketing, egal ob du auf Google Ads, Meta Ads oder Shopping-Kampagnen setzt. Google selbst definiert den ROAS in der Google-Ads-Hilfe als den durchschnittlichen Conversion-Wert je investiertem Euro, und auch Fachglossare wie das OMR-Glossar beschreiben ihn als Kennzahl, mit der sich einzelne Anzeigen direkt vergleichen lassen. Wichtig: Der ROAS betrachtet den Umsatz, nicht den Gewinn – wer den Gewinn im Blick behalten will, kombiniert ihn mit dem ROI-Rechner.

"Der ROAS ist kein Selbstzweck. Er ist erst dann wertvoll, wenn wir ihn gegen die Marge halten – sonst optimieren wir uns in schöne Zahlen und aus dem Gewinn heraus."

SkyXmedia™ Team
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Performance & Growth

ROAS-Formel & Beispielrechnung

Die ROAS-Formel ist bewusst einfach gehalten: Du teilst den Werbeumsatz durch die Werbekosten – genau diese Rechnung nimmt dir unser ROAS-Rechner oben ab, während der CPA-Rechner und der CPC-Rechner die passenden Kostenkennzahlen liefern. Autoritative Quellen wie die Google-Ads-Hilfe und Marketing-Wikis wie eology nutzen dieselbe Grundformel. In Kurzform:

ROAS-Formel

ROAS = Werbeumsatz ÷ Werbekosten  ·  als Prozent: ROAS × 100

Beispiel

Eine Kampagne kostet 500 € und erzielt 3.000 € Umsatz. Der ROAS beträgt also 3.000 ÷ 500 = 6 (bzw. 600 %) – für jeden Euro kommen sechs Euro zurück. Ob dieses Ergebnis stark ist, entscheidet deine Marge, die du mit dem Deckungsbeitrags-Rechner sauber ermittelst; wie die Kennzahl in der Praxis interpretiert wird, zeigen Ratgeber wie der von Trusted Shops. Für die Optimierung deiner Kampagnen findest du weitere Anleitungen in unserem Marketing-Ratgeber.

So nutzt du den ROAS-Rechner

Der Rechner ist so gebaut, dass ihn wirklich jede:r bedienen kann – ganz ohne Excel oder Vorwissen aus dem Analytics & Tracking. Du gibst deinen Werbeumsatz und deine Werbekosten aus Google Ads oder Meta Ads ein, ergänzt optional deine Marge – und siehst live Ergebnis, Break-even und Gewinn. Woher du saubere Umsatzwerte bekommst, erklärt die Google-Hilfe zum Conversion-Wert. So gehst du vor:

  • Werbeumsatz eintragen: der Umsatz, der der Kampagne zuzurechnen ist – Werte findest du im Konto oder über deinen Marketing-Rechner-Bereich.
  • Werbekosten eintragen: das eingesetzte Budget; für die Kostenseite helfen zusätzlich CPC- und TKP-Rechner.
  • Marge ergänzen (optional): so berechnet das Tool automatisch deinen Break-even-ROAS nach dem Prinzip des Deckungsbeitrags.

Break-even-ROAS: ab wann sich Werbung lohnt

Der wichtigste Wert für deine Profitabilität ist nicht der ROAS selbst, sondern der Break-even-ROAS – die Schwelle, ab der Werbung Geld verdient. Er hängt allein von deiner Gewinnmarge ab: Break-even-ROAS = 1 ÷ Marge. Bei 25 % Marge liegt die Grenze bei einem ROAS von 4, was du auch mit unserem Break-even-ROAS-Rechner und dem ROI-Rechner nachvollziehst. Das Prinzip dahinter ist der Deckungsbeitrag, den auch der Return on Investment aufgreift. Genau deshalb lohnt es sich, im Rechner oben die Marge einzutragen und die Kostenseite mit dem CPA-Rechner gegenzuprüfen.

Was ist ein guter ROAS?

„Gut“ ist relativ: Ein pauschaler Zielwert ergibt wenig Sinn, weil alles von Marge, Branche und Kampagnenziel abhängt – ein Grundsatz, den auch Fachquellen wie vioma und OMR betonen. Trotzdem hilft eine grobe Orientierung, die du gegen deinen eigenen Break-even aus dem Break-even-Rechner und deine Werte aus Google Ads spiegeln solltest; für die konkrete Umsetzung lohnt zusätzlich unsere Conversion-Optimierung.

ROAS-BereichEinordnung
ROAS 1:1 (100 %)Gewinnschwelle nur ohne weitere Kosten – meist Verlust
ROAS 2:1 (200 %)Häufig noch unprofitabel bei normaler Marge
ROAS 3–4 (300–400 %)Solider Richtwert für viele Onlineshops
ROAS 5:1+ (500 %+)Sehr gut – oft bei Marken-Suchbegriffen oder hoher Marge

ROAS vs. ROI, ROMI & POAS

Diese Kennzahlen werden oft verwechselt, messen aber Unterschiedliches – wer sie sauber trennt, trifft bessere Budget-Entscheidungen, wie auch Trusted Shops und die Google-Ads-Hilfe zu Gebotsstrategien zeigen. Kurz gegenübergestellt, mit passenden Tools aus unserem Rechner-Bereich:

  • ROAS – Umsatz ÷ Werbekosten. Schnell und ideal fürs tägliche Kampagnen-Steuern in Meta Ads.
  • ROI – berücksichtigt zusätzlich Waren- und Betriebskosten; berechne ihn mit dem ROI-Rechner (Details: Wikipedia).
  • POAS – „Profit on Ad Spend“ rechnet mit Deckungsbeitrag statt Umsatz; die Basis liefert der Deckungsbeitrags-Rechner.

ROAS verbessern: 7 Hebel

Einen niedrigen ROAS hebst du selten mit einem einzigen Trick – meist ist es das Zusammenspiel aus Kampagnenstruktur, Conversion-Optimierung und sauberem Tracking. Google beschreibt in seiner Hilfe zu Smart Bidding, wie automatische Gebote den ROAS steuern; praktische Tipps sammeln wir laufend im Ratgeber „ROAS verbessern“. Die wichtigsten Hebel:

Häufige Fehler & Grenzen des ROAS

Aus der Praxis: Die meisten Fehleinschätzungen entstehen, weil der ROAS mit Gewinn verwechselt oder isoliert betrachtet wird – ein Punkt, auf den auch Trusted Shops und eology ausdrücklich hinweisen. Behalte den Break-even-ROAS im Blick, prüfe die Kostenseite mit CPA- und ROI-Rechner und lass beim Tracking keine Umsätze doppelt zählen (mehr dazu in der Google-Hilfe zum Conversion-Wert). Wenn du bei der Bewertung unsicher bist, hilft dir eine kostenlose Kampagnen-Analyse weiter.

Häufige Fragen zum ROAS

ROAS steht für „Return on Advertising Spend“ und beschreibt, wie viel Umsatz jeder in Werbung investierte Euro zurückbringt. Ein ROAS von 4 (oder 400 %) heißt: Aus 1 € Werbekosten wurden 4 € Umsatz. Der ROAS misst dabei den Umsatz, nicht den Gewinn.
Die Formel lautet: ROAS = Werbeumsatz ÷ Werbekosten. Beispiel: 3.000 € Umsatz aus einer Kampagne, die 500 € gekostet hat, ergeben einen ROAS von 6. Multipliziert mit 100 erhältst du den Prozentwert (600 %).
Als grobe Faustregel gilt ein ROAS von 3–4 (300–400 %) als solide. Der „richtige“ Wert hängt aber stark von deiner Gewinnmarge ab: Bei niedriger Marge brauchst du einen deutlich höheren ROAS, um profitabel zu sein. Entscheidend ist der Break-even-ROAS, nicht ein pauschaler Zielwert.
Der ROAS setzt den Umsatz ins Verhältnis zu den Werbekosten. Der ROI (Return on Investment) berücksichtigt zusätzlich Waren- und Betriebskosten und misst damit den tatsächlichen Gewinn. Ein hoher ROAS kann bei dünner Marge trotzdem einen negativen ROI bedeuten.
Werbung ist ab dem Break-even-ROAS profitabel. Diesen berechnest du aus deiner Gewinnmarge: Break-even-ROAS = 1 ÷ Marge. Bei 25 % Marge liegt die Gewinnschwelle bei einem ROAS von 4 – erst darüber verdienst du Geld.
Nicht zwangsläufig. Ein sehr hoher ROAS entsteht oft durch kleine, schon kaufbereite Zielgruppen. Wer nur auf maximalen ROAS optimiert, verschenkt Wachstum. Sinnvoller ist, den ROAS gemeinsam mit Umsatzvolumen, Deckungsbeitrag und Neukundenwert zu betrachten.
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Google & Meta Ads · Fachlich geprüft von Stefan Fantobsky

Wir steuern täglich Werbebudgets für Onlineshops und Dienstleister und optimieren Kampagnen anhand von ROAS, CPA und Deckungsbeitrag. Dieser Rechner bildet die Methodik ab, mit der wir Profitabilität statt reiner Klickzahlen bewerten. Stand: 01.09.2026.

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