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UTM-Baukasten mit fester Schreibweise

Noch ein UTM-Baukasten? Zwei Unterschiede: Die Schreibweise wird beim Tippen vereinheitlicht, und am Ende lädst Du alle gebauten Adressen als Kampagnenblatt herunter. Genau daran scheitert sonst die Auswertung.

Stefan Fantobsky
Geprüft von Stefan Fantobsky
Performance Marketing & Growth, SkyXmedia™ · Zuletzt aktualisiert: 10.10.2026

Adresse bauen

Die Felder werden beim Tippen auf eine feste Schreibweise gebracht: klein, ohne Leerzeichen, ohne Umlaute. Genau daran scheitert sonst die Auswertung.

Fertige Adresse

Kampagnenblatt

Noch nichts gesammelt. Bau eine Adresse und leg sie ins Blatt — am Ende lädst Du alles als CSV herunter.

Warum die Schreibweise erzwungen wird

Analytics unterscheidet Groß- und Kleinschreibung. Google, google und Google Ads sind dort drei verschiedene Quellen — und in der Auswertung drei Zeilen, die niemand mehr zusammenbekommt.

Deshalb werden die Felder hier beim Tippen angepasst: alles klein, Leerzeichen und Sonderzeichen zu Bindestrichen, Umlaute aufgelöst. Das ist keine Schikane, sondern der Unterschied zwischen einer Auswertung und einem Datenfriedhof.

Parameter Gehört dort hinein Beispiel
utm_sourceWo der Klick herkommt — die Plattformgoogle, newsletter, flyer
utm_mediumWelche Art von Kanalcpc, email, paid-social
utm_campaignWelche Aktionfenster-herbst-2026
utm_contentWelche Variante innerhalb der Aktionanzeige-a, banner-oben
utm_termSuchbegriff, meist nur bei manuellem Taggingfenster-montage

Das Kampagnenblatt

Der zweite Unterschied zu den üblichen Baukästen: Du sammelst die gebauten Adressen und lädst sie am Ende als CSV herunter. Damit existiert ein Verzeichnis, in dem steht, welche Adresse zu welcher Anzeige gehört.

Das klingt nach Bürokratie und ist in dem Moment Gold wert, in dem jemand fragt: „Woher kam eigentlich dieser Traffic im März?“ Ohne Verzeichnis lautet die Antwort „aus einer Kampagne, die wir mal gemacht haben“.

Nichts wird gespeichert

Das Blatt lebt nur in diesem Browserfenster. Lädst Du die Seite neu, ist es leer — deshalb die CSV herunterladen, bevor Du gehst.

Vier Fehler, die jede Auswertung ruinieren

  1. Interne Links taggen. UTM-Parameter auf Links innerhalb der eigenen Seite starten eine neue Sitzung und zerschießen die Zuordnung. Nur für eingehende Links verwenden.
  2. Google Ads doppelt taggen. Wenn das automatische Tagging aktiv ist, braucht es keine UTM-Parameter — beides zusammen führt zu widersprüchlichen Daten.
  3. Medium frei erfinden. email und e-mail landen in verschiedenen Zeilen. Leg einmal fest, welche Medien es gibt, und bleib dabei.
  4. Personenbezogenes in die Adresse schreiben. Namen oder E-Mail-Adressen haben in Parametern nichts verloren — sie landen in Protokollen und Berichten.

Häufige Fragen

Brauche ich UTM-Parameter bei Google Ads?
In der Regel nicht. Das automatische Tagging von Google Ads überträgt die Kampagnendaten bereits. Zusätzliche UTM-Parameter können die Zuordnung sogar überschreiben. Sinnvoll sind sie dort, wo kein automatisches Tagging existiert: Newsletter, Social-Beiträge, Druckerzeugnisse, Partnerseiten.
Welche Werte soll ich für utm_medium nehmen?
Halte Dich an eine kleine, feste Liste: cpc für bezahlte Suche, paid-social für bezahlte Social-Anzeigen, social für organische Beiträge, email für Newsletter, referral für Partnerseiten, print für Gedrucktes. Entscheidend ist nicht, welche Wörter — sondern dass es immer dieselben sind.
Warum werden meine Großbuchstaben geändert?
Weil Analytics zwischen Groß- und Kleinschreibung unterscheidet. Ohne feste Schreibweise entstehen aus einer Quelle mehrere Zeilen im Bericht.
Bleiben vorhandene Parameter in meiner Adresse erhalten?
Ja. Parameter, die schon in der Zieladresse stehen, werden übernommen; UTM-Parameter aus den Feldern haben Vorrang.
Kann ich das Kampagnenblatt später wieder laden?
Nein, es wird nicht gespeichert. Lad die CSV herunter — sie lässt sich in Excel oder Google Sheets öffnen und dort weiterführen.
Sind UTM-Parameter datenschutzrechtlich ein Problem?
Die Parameter selbst nicht, solange nichts Personenbezogenes darin steht. Schreib niemals Namen, E-Mail-Adressen oder Kundennummern hinein — sie landen in Serverprotokollen und Auswertungen.

Wer hinter diesem Werkzeug steht

Stefan Fantobsky

Stefan Fantobsky

Performance Marketing & Growth, SkyXmedia™

Verantwortet bei SkyXmedia™ Tracking und Auswertung. Dieses Werkzeug ist aus Ärger entstanden: aus Berichten, in denen dieselbe Quelle viermal mit vier Schreibweisen auftaucht.

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