UTM-Baukasten mit fester Schreibweise
Noch ein UTM-Baukasten? Zwei Unterschiede: Die Schreibweise wird beim Tippen vereinheitlicht, und am Ende lädst Du alle gebauten Adressen als Kampagnenblatt herunter. Genau daran scheitert sonst die Auswertung.
Adresse bauen
Die Felder werden beim Tippen auf eine feste Schreibweise gebracht: klein, ohne Leerzeichen, ohne Umlaute. Genau daran scheitert sonst die Auswertung.
Fertige Adresse
Kampagnenblatt
Noch nichts gesammelt. Bau eine Adresse und leg sie ins Blatt — am Ende lädst Du alles als CSV herunter.
| Kampagne | Quelle / Medium | Variante | Adresse | Aktion |
|---|
Warum die Schreibweise erzwungen wird
Analytics unterscheidet Groß- und Kleinschreibung. Google, google und Google Ads sind dort drei verschiedene Quellen — und in der Auswertung drei Zeilen, die niemand mehr zusammenbekommt.
Deshalb werden die Felder hier beim Tippen angepasst: alles klein, Leerzeichen und Sonderzeichen zu Bindestrichen, Umlaute aufgelöst. Das ist keine Schikane, sondern der Unterschied zwischen einer Auswertung und einem Datenfriedhof.
| Parameter | Gehört dort hinein | Beispiel |
|---|---|---|
| utm_source | Wo der Klick herkommt — die Plattform | google, newsletter, flyer |
| utm_medium | Welche Art von Kanal | cpc, email, paid-social |
| utm_campaign | Welche Aktion | fenster-herbst-2026 |
| utm_content | Welche Variante innerhalb der Aktion | anzeige-a, banner-oben |
| utm_term | Suchbegriff, meist nur bei manuellem Tagging | fenster-montage |
Das Kampagnenblatt
Der zweite Unterschied zu den üblichen Baukästen: Du sammelst die gebauten Adressen und lädst sie am Ende als CSV herunter. Damit existiert ein Verzeichnis, in dem steht, welche Adresse zu welcher Anzeige gehört.
Das klingt nach Bürokratie und ist in dem Moment Gold wert, in dem jemand fragt: „Woher kam eigentlich dieser Traffic im März?“ Ohne Verzeichnis lautet die Antwort „aus einer Kampagne, die wir mal gemacht haben“.
Das Blatt lebt nur in diesem Browserfenster. Lädst Du die Seite neu, ist es leer — deshalb die CSV herunterladen, bevor Du gehst.
Vier Fehler, die jede Auswertung ruinieren
- Interne Links taggen. UTM-Parameter auf Links innerhalb der eigenen Seite starten eine neue Sitzung und zerschießen die Zuordnung. Nur für eingehende Links verwenden.
- Google Ads doppelt taggen. Wenn das automatische Tagging aktiv ist, braucht es keine UTM-Parameter — beides zusammen führt zu widersprüchlichen Daten.
- Medium frei erfinden.
emailunde-maillanden in verschiedenen Zeilen. Leg einmal fest, welche Medien es gibt, und bleib dabei. - Personenbezogenes in die Adresse schreiben. Namen oder E-Mail-Adressen haben in Parametern nichts verloren — sie landen in Protokollen und Berichten.