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Marketing-Rechner — kostenlos und ohne Anmeldung

Zehn Rechner für die Zahlen, die im Marketing und in der Kalkulation täglich gebraucht werden: von ROAS und Break-even-ROAS über TKP und Conversion Rate bis zu Marge, Deckungsbeitrag und Stundensatz. Alle Rechner laufen direkt hier im Browser — es werden keine Daten übertragen.

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10 Rechner
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Ohne Anmeldung nutzbar

Werbekosten & Performance

Was kostet Reichweite, und wie gut wandelt sie um? Die Kennzahlen aus dem Kampagnenalltag.

TKP- / CPM-Rechner

Der Tausend-Kontakt-Preis zeigt, was 1.000 Ausspielungen Deiner Anzeige kosten. Die zentrale Größe, um Reichweite über Kanäle hinweg zu vergleichen.

TKP = (Kosten ÷ Impressionen) × 1.000

CTR- / Klickraten-Rechner

Wie viele der Menschen, die Deine Anzeige gesehen haben, klicken darauf? Die CTR ist der schnellste Indikator dafür, ob Anzeige und Zielgruppe zusammenpassen.

CTR = (Klicks ÷ Impressionen) × 100

Conversion-Rate-Rechner

Der Anteil der Besucher, die tatsächlich anfragen oder kaufen. Zusätzlich siehst Du, was Dich eine einzelne Conversion kostet.

CVR = (Conversions ÷ Besucher) × 100

Engagement-Rate-Rechner

Interaktionen im Verhältnis zur Reichweite. Rechne wahlweise gegen die erreichten Personen oder gegen die Followerzahl — beides ist üblich, die Werte unterscheiden sich deutlich.

ER = (Interaktionen ÷ Reichweite) × 100

Rentabilität

Rechnet sich das Ganze? Hier trennt sich Umsatz von Gewinn.

ROAS-Rechner (inkl. Break-even-ROAS)

Wie viel Umsatz bringt jeder Werbeeuro — und ab welchem ROAS bleibt bei Deiner Marge überhaupt etwas übrig? Der Break-even-ROAS ist die Zahl, die den meisten fehlt.

ROAS = Umsatz ÷ Werbekosten · Break-even-ROAS = 100 ÷ Marge in %
%

ROI-Rechner

Die Rendite einer Investition in Prozent. Anders als der ROAS rechnet der ROI mit dem Gewinn statt mit dem Umsatz — und fällt deshalb deutlich nüchterner aus.

ROI = ((Ertrag − Investition) ÷ Investition) × 100

Break-even- / Gewinnschwellen-Rechner

Ab welcher Stückzahl deckst Du Deine Fixkosten? Der Punkt, ab dem jedes weitere Stück Gewinn bringt statt Verlust zu verringern.

Menge = Fixkosten ÷ (Preis − variable Stückkosten)

Kalkulation

Die Basis darunter: Preise, Kosten und der Punkt, ab dem etwas übrig bleibt.

Margenrechner

Marge und Aufschlag werden ständig verwechselt. Hier siehst Du beide Werte nebeneinander — der Unterschied ist bei der Preisgestaltung entscheidend.

Marge % = ((Verkaufspreis − Einkaufspreis) ÷ Verkaufspreis) × 100

Deckungsbeitragsrechner

Was bleibt pro verkaufter Einheit übrig, um Fixkosten zu decken? Die Zahl, mit der Du entscheidest, welches Produkt Werbebudget verdient.

DB je Stück = Preis − variable Stückkosten
Stk.

Stundensatz- / Stundenverrechnungssatz-Rechner

Der Satz, den Du brauchst, um Kosten und Zielgewinn zu decken — gerechnet auf die Stunden, die Du tatsächlich abrechnen kannst, nicht auf die Arbeitszeit.

Satz = (Jahreskosten + Zielgewinn) ÷ fakturierbare Stunden
Std.

Welche Kennzahl beantwortet welche Frage?

Kennzahlen sind keine Noten, sondern Antworten auf konkrete Fragen. Wer den ROAS betrachtet, will wissen, ob sich eine Kampagne trägt. Wer den TKP vergleicht, will wissen, ob Reichweite gerade teuer oder günstig ist. Probleme entstehen, wenn eine Zahl für eine Frage benutzt wird, die sie gar nicht beantwortet — etwa der ROAS als Beleg für Profitabilität.

Frage Passende Kennzahl Was Du dafür brauchst
Ist meine Reichweite teuer?TKP / CPMMedia-Kosten, Impressionen
Passt meine Anzeige zur Zielgruppe?CTRKlicks, Impressionen
Funktioniert meine Landingpage?Conversion RateConversions, Besucher
Kommt mein Content an?Engagement RateInteraktionen, Reichweite
Bringt die Kampagne Umsatz?ROASUmsatz, Werbekosten
Ab wann rechnet sich Werbung?Break-even-ROASDeckungsbeitragsmarge
Lohnt sich die Investition insgesamt?ROIErtrag, Gesamtinvestition
Ab welcher Menge bin ich im Plus?Break-even-MengeFixkosten, Preis, variable Kosten
Welches Produkt verdient Budget?DeckungsbeitragPreis, variable Stückkosten
Was muss ich pro Stunde verlangen?StundenverrechnungssatzJahreskosten, fakturierbare Stunden

ROAS, ROI und Break-even-ROAS im Vergleich

Der ROAS teilt den Umsatz durch die Werbekosten. Bei 18.000 Euro Umsatz aus 4.500 Euro Werbebudget ergibt das einen ROAS von 4,0 — jeder eingesetzte Euro hat vier Euro Umsatz gebracht. Über Gewinn sagt das noch nichts, denn im Umsatz stecken Wareneinsatz, Versand, Retouren und alles andere.

Genau hier setzt der Break-even-ROAS an: Er sagt Dir, welchen ROAS Du bei Deiner Marge mindestens brauchst. Die Formel ist 100 geteilt durch die Deckungsbeitragsmarge in Prozent. Bei 35 Prozent Marge liegt die Schwelle bei rund 2,86 — ein ROAS von 4,0 wäre in diesem Fall profitabel, bei 15 Prozent Marge dagegen (Schwelle 6,67) ein deutliches Verlustgeschäft.

Der ROI rechnet nüchterner: Er setzt den Überschuss ins Verhältnis zur gesamten Investition, also inklusive Agenturhonorar, Produktionskosten und Tools. Deshalb liegt der ROI regelmäßig deutlich unter dem, was ein hoher ROAS vermuten lässt. Für die tägliche Kampagnensteuerung ist der ROAS praktischer, für Budgetentscheidungen ist der ROI die ehrlichere Zahl.

Merksatz

Ein ROAS ohne bekannte Marge ist eine Zahl ohne Aussage. Rechne den Break-even-ROAS einmal aus und häng ihn ins Dashboard — dann siehst Du auf einen Blick, ob eine Kampagne über oder unter der Schwelle liegt.

TKP, CTR und Conversion Rate: die Kette bis zur Anfrage

Diese drei Kennzahlen hängen zusammen wie Glieder einer Kette. Der TKP bestimmt, wie viele Menschen Du für Dein Budget erreichst. Die CTR bestimmt, wie viele davon auf Deiner Seite landen. Die Conversion Rate bestimmt, wie viele davon anfragen oder kaufen. Am Ende steht der Preis pro Anfrage — und den kannst Du an drei Stellen senken.

Praktisch heißt das: Wenn der Preis pro Anfrage zu hoch ist, hilft es wenig, pauschal das Budget zu kürzen. Sinnvoller ist zu prüfen, wo die Kette bricht. Ein hoher TKP bei niedriger CTR deutet auf eine Zielgruppe hin, die das Angebot nicht interessiert. Eine gute CTR bei schwacher Conversion Rate deutet auf eine Landingpage hin, die das Anzeigenversprechen nicht einlöst.

Benchmarks aus dem Netz helfen dabei wenig, weil sie über Branchen, Formate und Saisons hinweg gemittelt sind. Der aussagekräftigste Vergleich ist der mit Deinen eigenen Vorperioden und zwischen Deinen eigenen Kampagnen.

Marge, Deckungsbeitrag und Stundensatz richtig rechnen

Marge ist nicht Aufschlag

Die Marge bezieht den Gewinn auf den Verkaufspreis, der Aufschlag auf den Einkaufspreis. Kaufst Du für 50 Euro ein und verkaufst für 100 Euro, sind das 50 Prozent Marge — aber 100 Prozent Aufschlag. Wer bei der Preisgestaltung mit dem Aufschlag rechnet und in der Auswertung mit der Marge vergleicht, kalkuliert dauerhaft zu knapp.

Deckungsbeitrag statt Umsatz

Der Deckungsbeitrag ist der Betrag, der nach Abzug der variablen Kosten übrig bleibt, um Fixkosten zu decken. Für die Frage, welches Produkt Werbebudget bekommen sollte, ist er die richtige Größe: Ein Artikel mit hohem Umsatz und dünnem Deckungsbeitrag trägt weniger zum Ergebnis bei als ein unauffälliger Artikel mit hoher Spanne.

Der Stundensatz scheitert an den fakturierbaren Stunden

Der häufigste Fehler beim Stundenverrechnungssatz ist die Bezugsgröße. Ein Jahr hat rund 2.000 Arbeitsstunden — abrechnen lassen sich davon in vielen Betrieben nur 60 bis 70 Prozent. Angebote schreiben, Fahrzeiten, Buchhaltung und Urlaub müssen über die verbleibenden Stunden mitverdient werden. Wer mit 2.000 statt mit 1.300 Stunden rechnet, unterbietet sich selbst um rund ein Drittel.

Die häufigsten Rechenfehler im Marketing

  • Brutto und netto mischen. Umsatz aus dem Shop enthält Umsatzsteuer, Werbekosten sind netto. Wer das vermischt, überschätzt den ROAS um den Steuersatz.
  • Retouren ignorieren. Im Handel mit hohen Rückläufern liegt der tatsächliche ROAS deutlich unter dem, was die Plattform meldet.
  • Plattformzahlen addieren. Google und Meta beanspruchen dieselbe Conversion beide für sich. Die Summe der Plattformberichte ist fast immer größer als der reale Umsatz.
  • Mit der Rohmarge statt der Deckungsbeitragsmarge rechnen. Versand, Zahlungsgebühren und Verpackung gehören zu den variablen Kosten.
  • Zu kleine Zahlen bewerten. Bei 30 Klicks und einer Conversion ist die Conversion Rate von 3,3 Prozent Zufall, keine Erkenntnis.

Wenn Du Deine Zahlen einmal gemeinsam einordnen willst: Wir schauen uns das in der kostenlosen Ersteinschätzung an. Wie wir arbeiten, steht unter Leistungen.

Häufige Fragen zu den Rechnern

Was ist der Unterschied zwischen ROAS und ROI?
Der ROAS setzt den Umsatz ins Verhältnis zu den Werbekosten, der ROI den Gewinn ins Verhältnis zur gesamten Investition. Ein ROAS von 4 klingt gut, kann bei 20 Prozent Marge aber ein Verlustgeschäft sein. Für die Kampagnensteuerung ist der ROAS praktisch, für die Frage nach der Wirtschaftlichkeit brauchst Du den ROI oder zumindest den Break-even-ROAS.
Wie berechne ich den Break-even-ROAS?
Du teilst 100 durch Deine Deckungsbeitragsmarge in Prozent. Bei 25 Prozent Marge liegt der Break-even-ROAS bei 4,0 — ab diesem Wert deckt der Umsatz die Werbekosten gerade so. Alles darunter kostet Geld, alles darüber bringt Deckungsbeitrag. Wichtig ist, mit der Deckungsbeitragsmarge zu rechnen und nicht mit der Rohmarge.
Marge oder Aufschlag — was ist der Unterschied?
Die Marge bezieht den Gewinn auf den Verkaufspreis, der Aufschlag auf den Einkaufspreis. Bei einem Einkauf von 50 Euro und Verkauf für 100 Euro sind das 50 Prozent Marge, aber 100 Prozent Aufschlag. Wer beides verwechselt, kalkuliert systematisch zu knapp.
Was ist ein guter TKP?
Das hängt von Kanal, Zielgruppe, Saison und Anzeigenformat ab und schwankt erheblich — im vierten Quartal steigen die Preise überall spürbar. Ein Vergleich lohnt vor allem gegen die eigenen Vorperioden und zwischen Kanälen, nicht gegen fremde Benchmarks. Ein niedriger TKP ist außerdem wertlos, wenn die Reichweite die falsche Zielgruppe erreicht.
Rechnet man die Engagement-Rate auf Follower oder auf Reichweite?
Beides ist verbreitet. Auf die Reichweite gerechnet zeigt sie, wie gut ein einzelner Beitrag bei den Menschen ankam, die ihn gesehen haben. Auf die Follower gerechnet zeigt sie eher, wie aktiv die eigene Community ist. Vergleiche funktionieren nur, wenn beide Seiten dieselbe Bezugsgröße nutzen — deshalb gibt der Rechner beide Werte aus.
Sind die Ergebnisse verbindlich?
Nein. Die Rechner bilden die gängigen Formeln ab und helfen bei der Einordnung. Sie ersetzen keine Buchhaltung, keine Steuerberatung und keine betriebswirtschaftliche Beratung — gerade beim Stundensatz und bei Break-even-Rechnungen hängt viel von Deiner konkreten Kostenstruktur ab.

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