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Facebook Ads für Dachdecker — für das Dach, über das man seit Jahren redet

Wer ein Loch im Dach hat, sucht — und wird über Suchanzeigen gefunden. Hier geht es um die andere Gruppe: Eigentümer, die seit Jahren wissen, dass das Dach irgendwann drankommt, und es immer wieder verschieben. Die suchen nichts. Sie brauchen einen Anlass.

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Stefan Fantobsky
Geprüft von Stefan Fantobsky
Performance Marketing & Growth, SkyXmedia™ · Zuletzt aktualisiert: 30.08.2026
Geplante Arbeiten
Eigentümer ab 45
Drohnenmaterial wirkt

Was wir für Dachdeckerbetriebe machen

Der Notfall gehört in die Suche. Hier geht es um das aufgeschobene Dach. Vier Bausteine:

Zwei Gruppen, von denen hier nur eine erreichbar ist

Dachdeckerbetriebe leben von zwei sehr verschiedenen Arten von Aufträgen, und sie erreichen sie auf unterschiedlichen Wegen.

Die erste Gruppe hat ein akutes Problem: ein Sturm, ein Leck, eine durchnässte Decke. Diese Menschen suchen, sofort und meist am Handy. Sie werden über den Kartenbereich und über Suchanzeigen gefunden, und dort gehört das Budget für dieses Geschäft hin.

Die zweite Gruppe weiß seit Jahren, dass das Dach irgendwann drankommt. Die Eindeckung ist vierzig Jahre alt, es wurde schon mehrfach darüber gesprochen, und immer kam etwas dazwischen. Diese Menschen suchen nichts — sie haben kein akutes Problem, nur ein aufgeschobenes.

Genau diese zweite Gruppe ist hier erreichbar, und sie ist die wirtschaftlich interessantere: Eine geplante Dachsanierung hat einen Auftragswert, den keine Notfallreparatur erreicht, und sie lässt sich in den Ablauf einplanen statt zwischen andere Baustellen zu quetschen.

Was diese Gruppe braucht, ist kein Angebot, sondern ein Anlass — etwas, das den aufgeschobenen Gedanken wieder nach oben holt.

So gehen wir vor

Kein Paket von der Stange. Der Ablauf richtet sich nach Leistungsarten, Kapazität und Einsatzgebiet — die Reihenfolge bleibt dieselbe.

Leistungen und Kapazität klären

3–5 Tage

Zuerst die Frage, welche Arbeiten beworben werden sollen — und wann der Betrieb sie ausführen kann.

  • Deckungsbeitrag je Leistungsart erfassen
  • Auftragsbestand und Vorlaufzeit prüfen
  • Notdienstgeschäft ausnehmen
  • Saisonale Ausführbarkeit berücksichtigen

Zielgruppe und Gebiet festlegen

2–3 Tage

Eingegrenzt wird nach Einsatzgebiet und nach Merkmalen, die auf Wohneigentum hindeuten.

  • Einsatzradius realistisch abstecken
  • Gebiete mit älterem Baubestand priorisieren
  • Altersgruppe ab 45 gewichten
  • Bestandskunden ausschließen

Material produzieren

1–2 Wochen

Aufnahmen von abgeschlossenen Projekten, ergänzt um Drohnenmaterial und kurze Erklärungen.

  • Drohnenaufnahmen von fertigen Dächern
  • Arbeitsschritte kurz erklären
  • Gerüst und Ablauf zeigen
  • Mindestens sechs Motive je Leistung

Qualifizierung aufsetzen

1 Woche

Vor dem Ortstermin werden Eigentum, Objektart, Dachalter und Zeitrahmen geklärt.

  • Eigentum als erste Frage
  • Objektart und Baujahr abfragen
  • Gewünschten Zeitraum erfassen
  • Vorlaufzeit ehrlich nennen

An der Auslastung steuern

monatlich

Das Budget folgt dem Auftragsbestand — und wechselt im Jahresverlauf die Leistung.

  • Bei langer Vorlaufzeit drosseln
  • Im Winter auf Planung umstellen
  • Aufträge an die Anzeige zurückmelden
  • Motive nach sechs Wochen erneuern

Das eigene Dach hat kaum jemand je gesehen

Es gibt eine Besonderheit in diesem Gewerk, die kaum ein Betrieb nutzt: Eigentümer können den Zustand ihres eigenen Dachs nicht beurteilen. Sie sehen es vom Boden aus, schräg von unten, meist teilweise verdeckt.

Eine Aufnahme von oben verändert das sofort. Verschobene Ziegel, bemooste Flächen, eine sichtbar gealterte Eindeckung, ein Blechanschluss, der nicht mehr dicht aussieht — das ist keine Werbebotschaft, das ist eine Information, die der Eigentümer nicht hatte.

Genau deshalb funktionieren Drohnenaufnahmen in diesem Gewerk besser als jedes andere Motiv. Sie zeigen etwas Neues statt etwas zu behaupten.

Praktisch lässt sich das aus eigenen Projekten aufbauen: Aufnahmen vor der Sanierung, Aufnahmen danach, jeweils mit Zustimmung der Eigentümer. Die Gegenüberstellung wirkt stärker als jede Beschreibung — und sie erklärt nebenbei, wofür eine Sanierung kostet.

Ein zweiter Ansatz, der sich bewährt hat: kurze Erklärungen dazu, woran man von unten erkennt, dass ein Dach älter wird. Das ist nützlich, macht den Betrieb zur Fachquelle und führt dazu, dass Menschen zum ersten Mal genauer hinschauen.

Angst wirkt kurz und schadet lang

Die Versuchung ist groß, in diesem Gewerk mit Schadensbildern zu arbeiten. Eine durchnässte Zimmerdecke, Schimmel im Dachgeschoss, die Botschaft, dass es jeden treffen kann — das erzeugt Reaktionen.

Es erzeugt aber die falschen. Betriebe, die so arbeiten, bekommen Anfragen von verunsicherten Menschen, die ein Angebot wollen, um beruhigt zu sein — und dann doch nichts tun. Gleichzeitig entsteht ein Bild vom Betrieb, das im Ort hängen bleibt: einer, der Angst macht, um Aufträge zu bekommen.

In einem Gewerk, das stark von Empfehlungen in der Nachbarschaft lebt, ist das ein schlechter Tausch.

Was stattdessen trägt, ist Sachlichkeit: Wie lange hält eine Eindeckung typischerweise? Woran erkennt man, dass sie sich dem Ende nähert? Was kostet eine Sanierung ungefähr, und was passiert, wenn man noch fünf Jahre wartet? Welche Förderung gibt es bei einer Dämmung?

Diese Inhalte erzeugen weniger unmittelbare Reaktionen und deutlich bessere Anfragen — von Menschen, die verstanden haben, worum es geht, statt von Menschen, die erschrocken sind.

Die Vorlaufzeit gehört vor den Ortstermin

Ein Ortstermin ist in diesem Gewerk teuer. Anfahrt, Begehung, häufig ein Aufstieg aufs Dach, anschließend Aufmaß und Kalkulation — realistisch bindet das eine Fachkraft für mehrere Stunden.

Deshalb muss vorher geklärt sein, ob überhaupt eine Aussicht auf einen Auftrag besteht. Drei Punkte entscheiden das.

Erstens das Eigentum. Mieter können nicht beauftragen, und bei Eigentümergemeinschaften ist das Dach Gemeinschaftseigentum — ohne Beschluss der Versammlung gibt es keinen Auftrag, egal wie überzeugt der einzelne Eigentümer ist.

Zweitens der Zeitrahmen. Wer in diesem Jahr sanieren will, ist ein anderer Fall als jemand, der grundsätzlich mal überlegt. Beides ist legitim, aber es gehört unterschiedlich behandelt.

Drittens die eigene Vorlaufzeit, und zwar offen genannt. Wenn der Betrieb erst in fünf Monaten anfangen kann, sollte das vor dem Ortstermin stehen. Wer das verschweigt, führt Gespräche, die im letzten Satz scheitern — und hinterlässt einen verärgerten Interessenten, der im Ort darüber spricht.

Diese drei Fragen kosten im Formular dreißig Sekunden und sparen im Jahr eine erhebliche Zahl vergeblicher Termine.

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Frage 1 von 8

Was sich je Leistungsart unterscheidet

Die vollständige Dachsanierung mit Neueindeckung ist das wirtschaftlich stärkste Ziel: hoher Auftragswert, langer Entscheidungsweg, gute Planbarkeit. Hier lohnt der Kanal am meisten, und hier wirkt das Drohnenmaterial am stärksten.

Aufsparrendämmung und energetische Maßnahmen haben einen zusätzlichen Zugang über Förderfragen. Eigentümer, die ohnehin über eine Sanierung nachdenken, reagieren stark auf konkrete Angaben zu Zuschüssen — allerdings mit derselben Sorgfaltspflicht wie überall: Programme ändern sich, der Stand gehört sichtbar datiert, und Zusagen zu Bewilligungen verbieten sich.

Dachfenster und Gauben sind mittlere Projekte mit kürzerem Entscheidungsweg und hoher visueller Wirkung. Ein umgebauter, heller Dachboden ist ein dankbares Motiv, weil er ein Ergebnis zeigt, das man sich wünscht — anders als eine Eindeckung, die nur funktionieren muss.

Flachdachsanierung im gewerblichen Bereich läuft über andere Wege. Hausverwaltungen und Gewerbebetriebe entscheiden nicht über einen sozialen Kanal; hier sind Direktansprache und Suchsichtbarkeit wirksamer.

Reparaturen, Reinigungen und Kleinaufträge sollten ausgenommen werden. Die Auftragswerte tragen die Anfragekosten nicht, und sie binden Kapazität, die bei einer Sanierung deutlich mehr wert ist.

Dachdecker finden — ein Bild sagt mehr als die Anzeige

Der Fachkräftemangel ist in diesem Gewerk besonders ausgeprägt, und die Ausbildungszahlen decken den Bedarf seit Jahren nicht.

Das Material, das für die Kundenwerbung entsteht, funktioniert auch hier — mit einem Zusatz, der in diesem Gewerk besonders zieht: der Blick von oben. Eine Aufnahme vom fertigen Dach mit Aussicht über die Stadt zeigt etwas, das kein Bürojob bietet, und spricht genau die an, die sich für eine Arbeit im Freien interessieren.

Wichtig sind konkrete Angaben: Wie ist die Bezahlung, gibt es Zuschläge, wie wird mit Witterung umgegangen, welche Ausstattung und Sicherung stellt der Betrieb. Gerade der letzte Punkt zählt in einem Gewerk mit hohem Unfallrisiko mehr, als viele Betriebe annehmen.

Für die Ausbildung lohnt eine eigene Ansprache, die sich an Eltern richtet statt an Jugendliche. Die Entscheidung für eine handwerkliche Ausbildung fällt häufig im Familiengespräch — und die Altersgruppe der Eltern ist auf diesem Kanal deutlich besser erreichbar als die der Schulabgänger.

Was das kostet — und was dabei herauskommt

Monatliche Budgets ab etwa 700 Euro sind der sinnvolle Einstieg. Betreuung und Motivbegleitung liegen zwischen 600 und 1.300 Euro monatlich, die Einrichtung mit Qualifizierungsstrecke und erster Produktion zwischen 1.500 und 3.500 Euro.

Eine qualifizierte Anfrage kostet meist zwischen 50 und 140 Euro. Ohne Qualifizierung liegt der Wert niedriger und der Anteil unbrauchbarer Anfragen deutlich höher — was die Rechnung verschlechtert statt verbessert.

Bei einer Dachsanierung im mittleren fünfstelligen Bereich trägt ein einziger Auftrag mehrere Monate Budget. Die Frage ist deshalb nie, ob sich der Kanal rechnet, sondern ob die Anfragen zur Kapazität und zur gewünschten Auftragsgröße passen.

Die Größe, auf die es ankommt, ist der durchschnittliche Auftragswert je Quelle. Sie zeigt, ob der Kanal die geplanten Sanierungen bringt, für die er gedacht ist — oder doch überwiegend Kleinaufträge. Ermitteln lässt sie sich nur, wenn Aufträge auf die ursprüngliche Anfrage zurückgeführt werden.

Wann wir abraten

Wenn der Auftragsbestand für die kommenden Monate voll ist, raten wir ab. Im Dachdeckerhandwerk ist das nach Sturmlagen und in der Hauptsaison regelmäßig der Fall — zusätzliche Anfragen erzeugen dann nur Absagen.

Auch für das Notdienstgeschäft setzen wir diesen Kanal nicht ein. Wer ein akutes Problem hat, sucht — und wird dort gefunden, nicht hier.

Ebenso, wenn mit Schadensbildern und Warnungen gearbeitet werden soll. Das erzeugt schlechte Anfragen und beschädigt in einem empfehlungsgetriebenen Gewerk den Ruf des Betriebs.

Und wir starten keine Kampagne ohne Qualifizierung nach Eigentum. Anfragen von Mietern und aus unentschiedenen Eigentümergemeinschaften kosten dasselbe wie alle anderen und führen zu Ortsterminen, die keinen Auftrag bringen können.

Häufige Fragen zu Meta Ads im Dachdeckerhandwerk

Warum funktioniert der Notdienst hier nicht?
Wegen des Zeitablaufs. Wer nach einem Sturm ein beschädigtes Dach hat, braucht heute jemanden — er sucht und ruft an. Bis eine Anzeige auf einem sozialen Kanal ihre Wirkung entfaltet, ist das Dach längst provisorisch gedeckt. Das Notfallgeschäft gehört in den Kartenbereich und in Suchanzeigen, wo Menschen aktiv suchen. Hier erreicht man die andere Gruppe: Eigentümer, die von einem Problem wissen, es aber seit Jahren aufschieben.
Was bringen Drohnenaufnahmen?
Sie zeigen etwas, das der Eigentümer selbst nie gesehen hat. Kaum jemand kennt den Zustand seines eigenen Dachs — man sieht es vom Boden aus schräg von unten, und das war es. Eine Aufnahme von oben, die verschobene Ziegel, bemooste Flächen oder eine alte Eindeckung zeigt, ist deshalb kein Werbebild, sondern eine Information. Das ist das stärkste Motiv in diesem Gewerk, und es lässt sich mit Aufnahmen eigener abgeschlossener Projekte aufbauen — mit Zustimmung der jeweiligen Eigentümer.
Darf ich mit Sturmschäden werben?
Sachlich ja, mit Angst nein. Ein Hinweis darauf, dass nach einer Sturmlage eine Kontrolle sinnvoll ist, ist eine nützliche Information. Bilder von durchnässten Wohnzimmerdecken mit der Botschaft, das könne jedem passieren, sind Angstwerbung — sie wirken kurzfristig und beschädigen dauerhaft den Ruf des Betriebs. Dazu kommt ein praktischer Punkt: Nach schweren Sturmlagen sind alle Betriebe der Region ausgelastet. Anfragen, die man dann erzeugt, kann man ohnehin nicht bedienen.
Wie halte ich Mieter und Eigentümergemeinschaften heraus?
Mit einer Frage am Anfang des Formulars. Bei Mietern ist der Fall klar — sie können nicht beauftragen. Bei Eigentümergemeinschaften ist es komplizierter: Das Dach ist Gemeinschaftseigentum, und eine Sanierung braucht einen Beschluss der Versammlung. Solange der nicht vorliegt, ist die Anfrage kein Auftrag, sondern bestenfalls eine Vorstufe. Das sollte man wissen, bevor man einen Ortstermin einplant — nicht danach.
Welche Leistungen lohnen sich hier?
Solche mit hohem Auftragswert und langem Entscheidungsweg: Dachsanierung und Neueindeckung, Aufsparrendämmung, Dachfenster, Gauben, Flachdachsanierung. Diese Arbeiten werden über Monate überlegt, und der Anstoß kann von außen kommen. Weniger geeignet sind Reparaturen, Reinigungen und alles unter etwa 2.000 Euro Auftragswert — dort tragen die Anfragekosten die Rechnung nicht.
Was kostet das?
Monatliche Budgets ab etwa 700 Euro sind sinnvoll. Eine qualifizierte Anfrage kostet meist zwischen 50 und 140 Euro. Bei Auftragswerten für eine Dachsanierung im mittleren fünfstelligen Bereich trägt ein einziger Auftrag mehrere Monate Budget. Betreuung und Motivbegleitung liegen zwischen 600 und 1.300 Euro monatlich.

Weitere Antworten zu Zusammenarbeit, Laufzeiten und Kanälen stehen in unseren häufigen Fragen.

Wer hinter dieser Seite steht

Stefan Fantobsky

Stefan Fantobsky

Performance Marketing & Growth, SkyXmedia™

Betreut bei SkyXmedia™ unter anderem Dachdeckerbetriebe im Rheinland und im Ruhrgebiet — und trennt dabei als Erstes das Notfallgeschäft von den geplanten Arbeiten, weil beide auf verschiedenen Wegen entstehen.

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