Jetzt kontaktieren
1.035+ zufriedene Kunden

Google Ads für Immobilienmakler — Objekte gewinnen statt Interessenten sammeln

Käufer gibt es genug — sie stehen in jeder Datenbank. Was fehlt, sind Objekte. Deshalb zielen sinnvolle Maklerkampagnen nicht auf Suchende, sondern auf Eigentümer, die über einen Verkauf nachdenken. Das ist ein anderes Spiel, mit anderen Suchbegriffen, anderen Klickpreisen und einem deutlich längeren Weg bis zum Auftrag.

Kostenlose Ersteinschätzung →
Stefan Fantobsky
Geprüft von Stefan Fantobsky
Performance Marketing & Growth, SkyXmedia™ · Zuletzt aktualisiert: 30.08.2026
Eigentümer statt Käufer
Wertermittlung als Einstieg
Steuerung je Lage

Was wir für Maklerbüros machen

Im Maklergeschäft entscheidet nicht die Zahl der Anfragen, sondern die Zahl der Objekte. Diese vier Bausteine richten das Budget genau darauf aus:

Der Engpass sind Objekte, nicht Käufer

Fast jedes Maklerkonto, das wir übernehmen, hat dasselbe Muster: Ein erheblicher Teil des Budgets läuft auf Suchen von Kaufinteressenten. Das ist verständlich, weil diese Klicks günstig sind und viele Anfragen erzeugen — aber es geht am Geschäft vorbei.

Der Grund ist einfach: Provision fließt für vermittelte Objekte. Wer keine Objekte hat, kann noch so viele Interessenten in der Datenbank haben. Umgekehrt findet ein gutes Objekt in gefragter Lage seine Käufer auch ohne bezahlte Werbung.

Deshalb gehört das Budget zu den Eigentümern: Menschen, die über einen Verkauf nachdenken, sich über den Wert informieren oder eine Immobilie geerbt haben. Diese Suchen sind teurer und seltener — aber jede einzelne kann einen fünfstelligen Auftrag auslösen.

So gehen wir vor

Kein Paket von der Stange. Der Ablauf richtet sich nach Gebiet, Objektart und dem, was Dein Vertrieb verarbeiten kann — die Reihenfolge bleibt dieselbe.

Zahlen und Gebiet klären

3–5 Tage

Bevor eine Kampagne startet, klären wir die durchschnittliche Provision je Objektart und die Lagen, in denen Du tatsächlich vermittelst. Ohne diese Zahlen ist jede Gebotsentscheidung geraten.

  • Provision je Objektart erfassen
  • Zielgebiete nach Nachfrage priorisieren
  • Bestehendes Konto auf Käuferstreuung prüfen
  • Abschlussquote von Anfrage zu Auftrag ermitteln

Messung aufsetzen

3–5 Tage

Wertanfragen, Rückrufwünsche und Terminbuchungen werden getrennt erfasst und mit realistischen Werten hinterlegt — damit die Gebotssteuerung nicht auf Menge optimiert.

  • Wertanfrage als Hauptziel definieren
  • Anrufe getrennt messen
  • Werte nach Objektart hinterlegen
  • Übergabe ans CRM einrichten

Kampagnen aufbauen

1–2 Wochen

Der Aufbau folgt der Absicht: Verkaufsabsicht, Wertinteresse und allgemeine Marktrecherche brauchen getrennte Kampagnen mit unterschiedlichen Geboten.

  • Verkaufsabsicht und Recherche trennen
  • Käufersuchen konsequent ausschließen
  • Anzeigentexte je Lage statt allgemein
  • Mitbewerbernamen bewusst behandeln

Landingpage und Nachfassen

2–3 Wochen

Die Wertermittlung muss liefern, was sie verspricht: ein nachvollziehbares Ergebnis, nicht nur ein Formular. Danach entscheidet der Nachfassprozess über den Auftrag.

  • Wertermittlung mit echtem Ergebnis
  • Formular in zwei Schritten statt einem
  • Nachfassen innerhalb von 24 Stunden
  • Zweite und dritte Kontaktaufnahme planen

Auf Aufträge steuern

laufend

Ab dem zweiten Monat zählt nicht die Zahl der Wertanfragen, sondern die Zahl der Verkaufsaufträge. Kampagnen, die nur Anfragen liefern, werden umgebaut.

  • Anfragen bis zum Auftrag zurückverfolgen
  • Kosten je Auftrag je Lage auswerten
  • Budget zwischen Gebieten verschieben
  • Unrentable Lagen abschalten

Die Suchbegriffe, auf die es ankommt

Eigentümer suchen anders als Käufer. Typisch sind Begriffe rund um Wert und Ablauf: „Haus bewerten lassen", „Immobilie verkaufen Ablauf", „Was ist meine Wohnung wert", „Makler Provision Höhe". Dazu kommen Anlässe wie Erbschaft, Scheidung oder Umzug ins Pflegeheim.

Diese Suchen haben zwei Eigenschaften: Sie sind vergleichsweise selten, und sie sind teuer — weil jeder Makler im Gebiet dasselbe will. Gerade deshalb entscheidet die Struktur: Wer Verkaufsabsicht, reine Wertneugier und allgemeine Marktrecherche in derselben Kampagne bebietet, zahlt für alles denselben Preis.

Die Gegenseite ist ebenso wichtig: Begriffe wie „ohne Makler", „privat verkaufen" oder „Provision sparen" gehören konsequent ausgeschlossen. Diese Suchenden haben sich gegen die Dienstleistung entschieden, kosten aber denselben Klickpreis.

Die Wertermittlung entscheidet über die Ausbeute

Der teuerste Klick nützt nichts, wenn die Zielseite nur ein Kontaktformular zeigt. Eigentümer, die den Wert ihrer Immobilie wissen wollen, geben ihre Daten nicht für einen Rückruf heraus — sie wollen erst ein Ergebnis sehen.

Wirksam ist ein zweistufiger Ablauf: Zuerst werden Objektdaten abgefragt — Lage, Größe, Baujahr, Zustand —, dann erscheint eine nachvollziehbare Wertspanne. Erst danach folgt die Frage nach Kontaktdaten, verbunden mit dem Angebot einer genaueren Einschätzung vor Ort.

Der Unterschied in der Praxis ist erheblich. Formulare ohne Ergebnis liefern wenige, dafür oft unqualifizierte Anfragen. Ein echtes Wertwerkzeug erzeugt mehr Anfragen, und vor allem von Menschen, die sich ernsthaft mit dem Verkauf beschäftigen.

Der Auftrag entsteht im Nachfassen

Zwischen einer Wertanfrage und einem Verkaufsauftrag liegen in der Regel Monate. Eigentümer prüfen, sprechen in der Familie, warten auf den Frühling oder auf die Klärung einer Erbengemeinschaft. Wer nach dem ersten Anruf aufgibt, verschenkt den größten Teil der Investition.

Entscheidend ist zweierlei: Geschwindigkeit beim ersten Kontakt und Ausdauer danach. Wertanfragen, die innerhalb einer Stunde beantwortet werden, führen deutlich häufiger zu einem Termin als solche, die zwei Tage liegen bleiben. Und ein geplanter zweiter und dritter Kontakt nach Wochen ist kein Nachlaufen, sondern normales Geschäft.

Technisch gehört dazu eine saubere Übergabe ins CRM mit Herkunftskennzeichnung. Nur so lässt sich später sagen, welche Kampagne den Auftrag gebracht hat — und genau diese Zuordnung ist die Grundlage jeder sinnvollen Budgetentscheidung.

Selbstcheck: Wo verlierst Du Objekte?

Acht Aussagen aus der Praxis. Die Auswertung erscheint sofort — es werden keine Daten übertragen.

Frage 1 von 8

Was sich je Objektart und Lage unterscheidet

Einfamilienhäuser in gefragten Lagen sind das klassische Ziel: hohe Provision, überschaubarer Aufwand, gute Verkäuflichkeit. Hier sind die höchsten Gebote gerechtfertigt, und hier ist der Wettbewerb um Eigentümer am härtesten.

Eigentumswohnungen im Bestand bringen weniger Provision bei ähnlichem Aufwand. Sie lohnen sich, wenn das Gebiet dicht ist und mehrere Einheiten im selben Haus in Frage kommen — dann rechnet sich auch ein geringerer Einzelwert.

Erbfälle und Scheidungsimmobilien sind ein eigenes Feld. Die Suchen sind selten, die Entscheidungswege lang und die Beteiligten häufig mehrere. Wer diese Fälle bedienen will, braucht eigene Inhalte zum Ablauf und viel Geduld — dafür ist der Wettbewerb dort oft geringer.

Google Ads für die Maklersuche

Viele Büros suchen Makler dringender als Objekte. Anders als bei der Kundengewinnung sind die Suchmengen hier klein — nach „Job als Makler" sucht niemand, der gerade zufrieden ist. Trotzdem lohnt sich eine eigene kleine Kampagne, sofern sie sauber getrennt läuft.

Wichtig ist eine eigene Zielseite: Wer eine Stelle sucht, soll nicht auf der Wertermittlung landen. Und es braucht ein eigenes Budget, damit die Personalsuche nicht mit der Objektakquise um dasselbe Geld konkurriert — sonst gewinnt am Ende keines von beidem.

Was das kostet — und ab wann es sich rechnet

Das Werbebudget geht direkt an Google und liegt für ein abgegrenztes Gebiet meist bei 1.500 bis 3.000 Euro im Monat. Dazu kommt die Betreuung für Aufbau, Messung und laufende Steuerung. Bei den Klickpreisen in diesem Bereich ist ein kleineres Budget selten sinnvoll — die Datenmenge reicht dann nicht für eine Steuerung.

Die Rechnung dahinter ist ungewöhnlich eindeutig: Bei einer durchschnittlichen Provision von 12.000 Euro und einer Abschlussquote von zehn Prozent auf Wertanfragen darf eine Anfrage mehrere hundert Euro kosten. Selbst ein einziger zusätzlicher Verkaufsauftrag im Quartal trägt in vielen Fällen das Jahresbudget. Diese Rechnung stellen wir vor dem Start mit Deinen Zahlen auf.

Wann wir abraten

Wenn kein Nachfassprozess existiert, raten wir ab. Wertanfragen, die niemand systematisch weiterverfolgt, sind bei diesen Klickpreisen die teuerste Form von Datenmüll. Erst der Prozess, dann die Kampagne.

Auch bei Budgets unter etwa 1.000 Euro im Monat halten wir uns zurück. Bei Klickpreisen von zehn Euro und mehr entstehen daraus so wenige Anfragen, dass jede Auswertung Zufall bleibt. Dann ist Local SEO oder der Aufbau eigener Inhalte die sinnvollere Investition.

Und wir starten nicht, solange die Wertermittlung nur ein getarntes Kontaktformular ist. Die Kampagne würde funktionieren, die Seite nicht — und am Ende steht die falsche Schlussfolgerung, Google Ads funktioniere im Maklergeschäft nicht.

Häufige Fragen zu Google Ads im Maklergeschäft

Warum soll ich nicht auf Käufer bieten?
Weil Käufer im Maklergeschäft selten der Engpass sind. Für ein gut geschnittenes Objekt in guter Lage finden sich Interessenten über die Portale ohnehin. Wer Budget auf „Haus kaufen" ausgibt, sammelt Kontakte für Objekte, die er nicht hat — und bindet Zeit im Vertrieb ohne Gegenwert. Die Ausnahme sind Projektentwicklungen mit vielen gleichartigen Einheiten; dort kann Käuferwerbung sinnvoll sein.
Was kostet ein Klick bei Eigentümersuchen?
Deutlich mehr als bei Käufersuchen — je nach Region zwischen fünf und zwanzig Euro. Das schreckt viele ab, ist aber die falsche Betrachtung. Bei einer durchschnittlichen Provision im mittleren vierstelligen bis fünfstelligen Bereich darf eine Wertanfrage hundert Euro und mehr kosten, solange die Abschlussquote stimmt. Die relevante Zahl sind die Kosten je Auftrag, nicht je Klick.
Wie lange dauert es bis zum ersten Auftrag?
Wertanfragen kommen meist innerhalb der ersten zwei Wochen. Bis daraus ein Verkaufsauftrag wird, vergehen oft drei bis neun Monate — Eigentümer prüfen erst, sprechen mit der Familie, warten auf den richtigen Zeitpunkt. Wer nach acht Wochen ohne Auftrag abbricht, wirft die Investition weg, kurz bevor sie trägt. Diesen Zeitraum planen wir von Anfang an ein.
Brauche ich wirklich eine eigene Wertermittlung?
Ein Formular mit der Überschrift „Wertermittlung", das nur eine Rückrufbitte auslöst, funktioniert schlecht — das merken Eigentümer sofort. Wirksam ist ein Werkzeug, das eine nachvollziehbare Spanne ausgibt, bevor nach Kontaktdaten gefragt wird. Die Hürde sinkt deutlich, und die Qualität der Anfragen steigt, weil nur weitermacht, wer ernsthaft überlegt.
Wie gehe ich mit „Provision sparen"-Suchen um?
Konsequent ausschließen. Wer nach „Haus verkaufen ohne Makler" oder „Provision sparen" sucht, hat sich gegen Deine Dienstleistung bereits entschieden. Diese Klicks kosten genauso viel wie alle anderen und bringen nichts. In fast jedem Maklerkonto, das wir übernehmen, findet sich hier ein spürbarer Anteil des Budgets.
Mit welchem Budget sollte ich starten?
Für ein klar abgegrenztes Gebiet — etwa eine Stadt mittlerer Größe oder zwei bis drei Stadtteile — sind 1.500 bis 3.000 Euro im Monat realistisch. Darunter reichen die Datenmengen bei diesen Klickpreisen nicht für eine sinnvolle Steuerung. Wichtiger als die Höhe ist die Laufzeit: Wer sechs Monate durchhält, bekommt belastbare Zahlen. Wer nach zwei Monaten aufhört, hat nur bezahlt.

Weitere Antworten zu Zusammenarbeit, Laufzeiten und Kanälen stehen in unseren häufigen Fragen.

Wer hinter dieser Seite steht

Stefan Fantobsky

Stefan Fantobsky

Performance Marketing & Growth, SkyXmedia™

Betreut bei SkyXmedia™ unter anderem Maklerbüros im Rheinland und im Ruhrgebiet — und verantwortet dort Werbebudgets für Objektakquise in umkämpften Lagen.

Fragen zu dieser Seite oder Widerspruch zu einer Aussage? Schreib uns — Korrekturen bauen wir ein und vermerken sie im Aktualisierungsdatum.

Weiterlesen

Wie viele Anrufe gehen bei Dir verloren?

100% kostenlos | In nur 2 Minuten | Unverbindlich

Jetzt Ersteinschätzung holen →