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Webdesign für Hotels — jede Direktbuchung spart Provision

Gäste finden das Haus über ein Portal und buchen dort — obwohl sie die Website vorher besucht haben. Fast immer liegt das nicht am Preis, sondern daran, dass die Buchung auf der eigenen Seite umständlicher ist als auf dem Portal. Das ist behebbar, und es ist der direkteste Weg zu mehr Marge.

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Stefan Fantobsky
Geprüft von Stefan Fantobsky
Performance Marketing & Growth, SkyXmedia™ · Zuletzt aktualisiert: 30.08.2026
15–18 % Provision sparen
Umsetzung in 6–10 Wochen
Barrierefrei nach BFSG

Was wir für Hotels machen

Eine Hotelwebsite hat eine Aufgabe: die Buchung im Haus behalten. Diese vier Bausteine zahlen darauf ein:

Der Gast war da — und hat trotzdem im Portal gebucht

Das häufigste Muster in der Hotellerie: Ein Gast findet das Haus über ein Portal, klickt auf die Website, schaut sich um — und kehrt zum Portal zurück, um dort zu buchen. Der Umsatz entsteht, die Provision auch.

Die Ursache ist selten der Preis. Sie liegt fast immer in der Reibung. Auf dem Portal ist der Gast angemeldet, die Zahlungsdaten liegen vor, die Buchung dauert zwei Minuten und die Stornobedingungen stehen direkt daneben. Auf der Hotelwebsite beginnt ein Kalender, der auf dem Handy hakt, danach ein Formular mit Feldern, die niemand erklärt, und irgendwann ein Weiterleiten auf ein System, das aussieht wie von einem anderen Anbieter.

Der Gast vergleicht nicht bewusst. Er nimmt nur wahr, dass es woanders einfacher war.

Das ist die gute Nachricht: Es ist ein Handwerksproblem, kein Marktproblem. Wer die Reibung auf der eigenen Seite unter die des Portals drückt, verschiebt Buchungen — ohne einen einzigen zusätzlichen Gast zu gewinnen.

So gehen wir vor

Kein Paket von der Stange. Der Ablauf richtet sich nach Haustyp, Buchungssystem und Gästestruktur — die Reihenfolge bleibt dieselbe.

Buchungswege und Provisionen auswerten

3–5 Tage

Zuerst die Zahlen: Wie viel Umsatz kommt über welchen Kanal, und was kostet er tatsächlich.

  • Anteil Direkt- und Portalbuchungen erfassen
  • Provisionskosten der letzten zwölf Monate
  • Abbrüche in der bestehenden Buchungsstrecke messen
  • Saisonale Unterschiede berücksichtigen

Buchungsstrecke planen

1–2 Wochen

Die Strecke wird von hinten nach vorn gebaut: vom abgeschlossenen Vorgang zurück zur ersten Datumseingabe.

  • Bestehendes Buchungssystem prüfen
  • Schritte auf das Nötige reduzieren
  • Preis ab dem ersten Schritt sichtbar
  • Optischer Bruch beim Systemwechsel vermeiden

Inhalte und Bilder aufbereiten

2–3 Wochen

Jede Zimmerkategorie bekommt vollständige Angaben — und die Bilder, die der Gast tatsächlich sehen will.

  • Je Kategorie mindestens fünf Bilder
  • Quadratmeter, Belegung und Ausstattung nennen
  • Bad und Aussicht zeigen, nicht nur das Bett
  • Lage und Umgebung konkret beschreiben

Umsetzung und Barrierefreiheit

3–5 Wochen

Die Seite wird gebaut, mit besonderer Sorgfalt bei Ladezeit auf Mobilgeräten und Bedienbarkeit ohne Maus.

  • Bilder in moderne Formate konvertieren
  • Buchungsstrecke per Tastatur bedienbar
  • Kontraste und Beschriftungen prüfen
  • Mehrsprachigkeit sauber trennen

Messen und nachschärfen

ab Woche 1 nach Start

Gemessen wird der Anteil der Direktbuchungen und an welcher Stelle der Strecke Gäste abspringen.

  • Abbruchpunkte je Schritt auswerten
  • Direktbuchungsanteil monatlich verfolgen
  • Anfragen ohne Buchung nachverfolgen
  • Vorteile der Direktbuchung nachjustieren

Was in einer Buchungsstrecke schiefgeht

Die meisten Buchungsstrecken auf Hotelwebsites scheitern an denselben vier Stellen, und alle vier sind behebbar.

Erstens der optische Bruch. Wenn der Gast beim Klick auf „Buchen" auf einer Seite landet, die anders aussieht, andere Schriften nutzt und eine fremde Adresse zeigt, entsteht Misstrauen. Die meisten Buchungssysteme lassen sich gestalterisch anpassen — das wird nur selten gemacht.

Zweitens der späte Preis. Wer erst nach drei Schritten erfährt, was die Nacht kostet, fühlt sich hingehalten. Der Preis gehört in den ersten Schritt, inklusive aller Pflichtabgaben. Eine Kurtaxe, die erst am Ende auftaucht, kostet mehr Buchungen als sie einbringt.

Drittens die Datenmenge. Für eine Reservierung braucht es Name, Kontakt und gegebenenfalls Kartendaten. Alles Weitere — Ankunftszeit, Wünsche, Newsletter — kann nach der Bestätigung gefragt werden.

Viertens die Mobilbedienung. Ein Kalender, der auf dem Handy zu kleine Felder hat, ist ein Buchungshindernis. Da mehr als die Hälfte der Aufrufe mobil erfolgt, ist das der teuerste der vier Fehler.

Zimmer zeigen, wie ein Gast sie sehen will

Auf Portalen findet der Gast pro Zimmerkategorie Quadratmeterzahl, maximale Belegung, Bettenart, Ausstattungsliste und meist acht bis zwölf Bilder. Auf vielen Hotelwebsites findet er zwei Bilder und drei Sätze.

Das ist ein Grund, warum Gäste zum Portal zurückkehren: Dort stehen die Informationen, die sie für die Entscheidung brauchen.

Vollständig heißt konkret: Größe in Quadratmetern, Belegung, Bettenmaße, Ausstattung im Detail, Bad mit Dusche oder Wanne, Aussicht, Lage im Haus, Verfügbarkeit von Klimaanlage und Aufzug. Diese Angaben klingen banal und entscheiden Buchungen — besonders bei Familien, älteren Gästen und Geschäftsreisenden.

Bei den Bildern gilt: mindestens fünf je Kategorie, und nicht nur das gemachte Bett. Das Bad interessiert fast jeden Gast, die Aussicht aus dem Fenster fast jeden Urlauber, und ein Bild, das die tatsächliche Größe erkennen lässt, verhindert Enttäuschungen bei der Ankunft — und damit schlechte Bewertungen.

Ein Hinweis aus der Praxis: Ehrliche Bilder eines kleinen Zimmers bringen zufriedenere Gäste als geschönte Aufnahmen. Die Bewertung nach dem Aufenthalt ist am Ende wertvoller als die eine Buchung.

Barrierefreiheit ist in der Hotellerie kein Randthema

Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz gilt seit Juni 2025 und nennt Beherbergungsdienstleistungen ausdrücklich. Die Buchungsstrecke einer Hotelwebsite gehört damit zu den Bereichen, in denen die Anforderungen greifen — Ausnahmen für Kleinstunternehmen sind im Einzelfall zu prüfen.

Praktisch geht es um vier Dinge: Die Buchung muss sich vollständig per Tastatur abschließen lassen. Kontraste müssen ausreichend sein, was bei hellen Hoteldesigns mit grauer Schrift auf weißem Grund regelmäßig nicht der Fall ist. Formularfelder brauchen eindeutige Beschriftungen, die auch ein Screenreader vorliest. Und Fehlermeldungen müssen sagen, was zu tun ist.

Über die rechtliche Seite hinaus gibt es einen handfesten Grund: Die Zielgruppe, die von Barrierefreiheit profitiert, reist überdurchschnittlich viel und plant überdurchschnittlich lange im Voraus. Dazu kommen Angaben, die diese Gäste ohnehin suchen — stufenloser Zugang, Aufzugsmaße, Türbreiten, barrierefreie Bäder. Wer sie nennt, wird gefunden; wer schweigt, wird übergangen.

Diese Angaben sind auf der eigenen Website deutlich detaillierter darstellbar als in den vorgegebenen Kategorien eines Portals. Das ist einer der wenigen Bereiche, in denen die Hotelwebsite dem Portal strukturell überlegen ist.

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Acht Aussagen aus der Praxis. Die Auswertung erscheint sofort — es werden keine Daten übertragen.

Frage 1 von 8

Was sich je Haustyp unterscheidet

Stadthotels mit Geschäftsreisenden brauchen vor allem Geschwindigkeit. Der Gast weiß, was er will, bucht oft kurzfristig und häufig vom Handy. Hier zählt jede Sekunde Ladezeit und jeder überflüssige Schritt. Rechnungsadresse, Frühstückszeiten und Anbindung sind wichtiger als Stimmungsbilder.

Ferienhotels und Häuser mit längerer Aufenthaltsdauer haben einen anderen Rhythmus. Hier wird wochenlang recherchiert, verglichen und mit dem Partner besprochen. Bilder, Umgebungsbeschreibungen und Angaben zu Verpflegung und Freizeit entscheiden — und eine Merkfunktion oder ein Weg, die Auswahl zu teilen, ist mehr wert als auf Stadthotelseiten.

Kleine Häuser und Pensionen haben einen Vorteil, den sie selten nutzen: Persönlichkeit. Wer die Gastgeber zeigt, die Geschichte des Hauses erzählt und direkt erreichbar ist, hat etwas, das kein Portal abbilden kann. Das ist der stärkste Direktbuchungsgrund überhaupt.

Tagungshotels brauchen eine zweite Struktur neben dem Zimmergeschäft: Raumgrößen, Bestuhlungsvarianten, Technik, Verpflegungspauschalen. Diese Anfragen laufen fast nie über Portale — hier ist die eigene Website der Hauptkanal, und entsprechend lohnt der Aufwand.

Mehrsprachigkeit richtig lösen

Kaum ein Hotel kommt ohne mindestens eine zweite Sprache aus. Häufig wird das über eine automatische Übersetzung gelöst, die den Text im Hintergrund umschreibt — mit zwei Problemen.

Das erste ist die Qualität. Automatisch übersetzte Hoteltexte klingen für Muttersprachler oft merkwürdig, und bei Angaben zu Stornobedingungen oder Hausregeln können Ungenauigkeiten teuer werden.

Das zweite ist technischer Natur. Wenn alle Sprachen unter derselben Adresse laufen, entsteht keine eigenständig auffindbare Seite je Sprache. Sauber ist eine getrennte Adressstruktur je Sprache mit entsprechenden Verweisen untereinander.

Unsere Empfehlung: Die zwei bis drei wichtigsten Sprachen sauber übersetzen lassen — mindestens Startseite, Zimmer, Anfahrt, Buchungsstrecke und Stornobedingungen. Weitere Sprachen nur, wenn die Gästestruktur es rechtfertigt. Drei gute Sprachen sind mehr wert als acht maschinelle.

Was das kostet — und wann es sich rechnet

Eine Hotelwebsite mit vollständiger Zimmerdarstellung, eingebundener Buchungsstrecke und zwei bis drei Sprachen liegt meist zwischen 8.000 und 18.000 Euro. Größere Häuser mit Tagungsbereich, Restaurant und Wellness liegen darüber.

Die Rechnung führt über die Provision. Ein Haus mit 500.000 Euro Logisumsatz, davon die Hälfte über Portale bei durchschnittlich 16 Prozent, zahlt rund 40.000 Euro jährlich an Provision. Verschieben sich zehn Prozentpunkte des Portalumsatzes zur Direktbuchung, bleiben etwa 8.000 Euro im Haus — jedes Jahr.

Diese Verschiebung ist realistisch, aber nicht garantiert, und sie entsteht nicht im ersten Monat. Was wir regelmäßig sehen: Die größte Bewegung kommt von Gästen, die das Haus schon kannten — Wiederkehrer und Empfehlungen, die bisher aus Gewohnheit über das Portal gebucht haben. Diese Gruppe lässt sich am leichtesten verschieben, weil sie ohnehin nicht mehr überzeugt werden muss.

Wann wir abraten

Wenn das Haus ganzjährig ausgebucht ist und die Preise bereits am oberen Ende liegen, ist der Nutzen begrenzt. Dann geht es nur noch um die Provisionsersparnis, und die rechtfertigt einen großen Neubau der Website nicht immer — oft reicht dann, die Buchungsstrecke zu überarbeiten.

Auch wenn kein brauchbares Bildmaterial vorliegt und keine Bereitschaft besteht, welches erstellen zu lassen, halten wir uns zurück. Eine Hotelwebsite ohne gute Bilder ist gegen ein Portal mit Gästefotos chancenlos.

Und wir bauen keine Website um ein Buchungssystem herum, das sich weder gestalterisch anpassen noch barrierefrei bedienen lässt. In diesem Fall ist der Systemwechsel der erste Schritt — alles andere wäre Geld für eine Fassade vor derselben Reibung.

Häufige Fragen zu Hotelwebsites

Wie viel Provision spare ich mit einer Direktbuchung?
Die Portalprovisionen liegen üblicherweise zwischen 15 und 18 Prozent, bei erhöhter Sichtbarkeit auch darüber. Bei einem Haus mit 500.000 Euro Logisumsatz, von dem die Hälfte über Portale kommt, sind das gut 40.000 Euro jährlich. Eine Verschiebung von zehn Prozentpunkten zugunsten der Direktbuchung bringt dort rund 8.000 Euro — jedes Jahr, ohne einen zusätzlichen Gast.
Soll ich ganz auf Portale verzichten?
Nein, und wir raten ausdrücklich davon ab. Portale bringen Gäste, die das Haus sonst nie gefunden hätten, besonders aus dem Ausland und bei kurzfristigen Buchungen. Das Ziel ist nicht der Ausstieg, sondern die Verschiebung: Gäste, die das Haus bereits kennen oder gezielt suchen, sollten direkt buchen. Genau diese Gruppe geht heute am häufigsten verloren.
Was bedeutet das BFSG für Hotelwebsites?
Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz gilt seit Juni 2025 und erfasst Beherbergungsdienstleistungen ausdrücklich — die Buchungsstrecke fällt darunter. Praktisch heißt das: Die Buchung muss sich vollständig per Tastatur bedienen lassen, Kontraste müssen ausreichen, Formularfelder brauchen eindeutige Beschriftungen, und Fehlermeldungen müssen verständlich sein. Für Kleinstunternehmen gibt es Ausnahmen; ob sie greifen, sollte im Einzelfall geprüft werden. Wir setzen die Anforderungen um, ersetzen aber keine rechtliche Beratung.
Muss ich die Bestpreisgarantie nennen?
Wenn der direkte Preis tatsächlich nicht höher ist, sollte das deutlich stehen — viele Gäste nehmen an, das Portal sei günstiger, und prüfen es gar nicht. Die Frage der Preisbindung gegenüber Portalen ist juristisch in Bewegung; enge Paritätsklauseln sind in Deutschland nicht durchsetzbar, weite Klauseln waren Gegenstand mehrerer Verfahren. Wie das Haus seine Preise gestaltet, sollte es mit Blick auf die eigenen Verträge klären. Unabhängig davon lassen sich Vorteile jenseits des Preises immer kommunizieren.
Wie wichtig ist die Ladezeit wirklich?
Bei Hotelwebsites überdurchschnittlich, weil sie bildlastig sind und oft mobil aufgerufen werden — nicht selten im Hotel-WLAN einer anderen Stadt oder unterwegs. Eine Startseite mit fünfzehn unkomprimierten Bildern kann mehrere Sekunden brauchen, und ein spürbarer Teil der Besucher bricht vorher ab. Moderne Bildformate und das Nachladen von Bildern erst beim Scrollen lösen das Problem meist ohne sichtbaren Qualitätsverlust.
Was kostet eine Hotelwebsite?
Für ein Haus mit klarer Zimmerstruktur, mehrsprachiger Ausgabe und eingebundener Buchungsstrecke liegt der Rahmen meist zwischen 8.000 und 18.000 Euro, je nach Umfang der Inhalte und Zahl der Sprachen. Dazu kommen Fotografie, falls kein brauchbares Material vorliegt, und die laufende Pflege. Gemessen an eingesparter Provision amortisiert sich das in vielen Häusern innerhalb von ein bis zwei Jahren.

Weitere Antworten zu Zusammenarbeit, Laufzeiten und Kanälen stehen in unseren häufigen Fragen.

Wer hinter dieser Seite steht

Stefan Fantobsky

Stefan Fantobsky

Performance Marketing & Growth, SkyXmedia™

Betreut bei SkyXmedia™ unter anderem Hotels und Gastgeber im Rheinland und im Ruhrgebiet — in einem Geschäft, in dem jede verschobene Buchung unmittelbar auf die Marge wirkt.

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