Webdesign Agentur für Münster
Für die meisten Websites findet der größere Teil der Nutzung auf dem Telefon statt. Trotzdem werden sie am großen Bildschirm entworfen, abgenommen und beurteilt — und dort sehen sie am besten aus. Die Betreuung läuft remote aus Duisburg.
Unsere Leistungen für Unternehmen in Münster
Der Leistungsumfang ist überall derselbe — was sich unterscheidet, ist die Gewichtung. Welche Kanäle bei Dir tragen, klären wir vor dem ersten Euro Budget.
- Die Mehrheit der Besucher kommt über das Telefon
- Entworfen und abgenommen wird meist am Schreibtisch
- Was am großen Bildschirm funktioniert, funktioniert dort nicht automatisch
- Prüfen heißt: selbst benutzen, nicht nur ansehen
Entworfen am Schreibtisch, benutzt unterwegs
Eine Website entsteht am großen Bildschirm. Sie wird dort entworfen, dort besprochen, dort abgenommen. Alle Beteiligten sehen sie in einer Darstellung, die für einen Teil der Besucher nie so aussieht.
Denn genutzt wird überwiegend anders. Bei Websites für Privatkunden liegt der Anteil mobiler Besucher meist über der Hälfte, oft deutlich darüber. Selbst im B2B, wo am Arbeitsplatz recherchiert wird, ist ein Drittel bis die Hälfte mobil. Die genaue Zahl steht in der eigenen Statistik — und sie liegt fast immer höher, als im Betrieb angenommen wird.
Daraus folgt keine Geringschätzung der großen Darstellung, sondern eine andere Reihenfolge bei der Beurteilung. Wenn die Mehrheit der Besucher eine Seite auf dem Telefon sieht, sollte sie dort zuerst überzeugen — und nicht erst nach dem Entwurf daraufhin geprüft werden, ob es auch klein noch geht.
- Entwurf und Abnahme finden am großen Bildschirm statt
- Die Nutzung überwiegend nicht
- Der eigene Anteil steht in der Website-Statistik
- Er liegt meist höher als angenommen
Ansehen genügt nicht
Die verbreitete Prüfung besteht darin, die Website auf dem Telefon aufzurufen und zu schauen, ob sie ordentlich aussieht. Das beantwortet die falsche Frage. Gestaltung ist selten das Problem — Bedienbarkeit ist es.
Die richtige Prüfung besteht darin, die Seite zu benutzen. Such eine bestimmte Information, so wie ein Kunde es täte. Füll das Kontaktformular vollständig aus. Versuch, die Rufnummer anzutippen. Öffne eine Seite mit einer Tabelle. Scroll durch die Leistungsübersicht.
Was dabei stört, stört auch Deine Besucher — mit dem Unterschied, dass sie nicht weitersuchen, sondern gehen. Typische Funde: Schaltflächen, die zu dicht beieinanderliegen, um sie mit dem Daumen zu treffen. Menüs, die drei Ebenen tief verschachtelt sind. Tabellen, die seitlich aus dem Bild laufen. Rufnummern, die als Bild eingebunden und deshalb nicht antippbar sind. Diese Prüfung gehört bei uns zu jeder Abnahme.
Benutz Deine Website eine Woche lang ausschließlich auf dem Telefon, wenn Du etwas nachsehen willst. Nach drei Tagen hast Du eine Liste.
Mit dem kleinen Bildschirm beginnen
Die bessere Reihenfolge beim Entwurf ist, mit der kleinen Darstellung anzufangen. Das klingt nach einer technischen Vorliebe und ist eine inhaltliche Entscheidung.
Auf einem kleinen Bildschirm ist wenig Platz. Wer dort beginnt, muss entscheiden, was wirklich wichtig ist — und was weggelassen werden kann. Diese Entscheidung tut gut. Fast jede Website, die vom großen Bildschirm her gedacht wurde, enthält Elemente, die niemand braucht und die nur deshalb da sind, weil Platz war.
Ist die kleine Darstellung überzeugend, lässt sich für größere Bildschirme ergänzen — mehr Weißraum, Inhalte nebeneinander, größere Bilder. Umgekehrt entsteht der Druck, alles unterzubringen, was schon da ist, und das Ergebnis ist eine gedrängte mobile Fassung, in der nichts mehr richtig funktioniert.
- Kleiner Bildschirm erzwingt Beschränkung auf Wesentliches
- Ergänzen für große Bildschirme ist einfacher als Reduzieren
- Vom Großen her gedacht bleibt vieles übrig, das niemand braucht
- Die Reihenfolge ist eine inhaltliche Entscheidung
Unser Vorgehen
Wir entwerfen zuerst für die kleine Darstellung und ergänzen dann für größere Bildschirme. Bei der Abnahme zeigen wir beides — und zwar auf einem echten Gerät, nicht nur in einer verkleinerten Vorschau am Schreibtisch.
Vor dem Launch gehen wir die typischen Nutzungswege auf dem Telefon durch: Information suchen, Formular ausfüllen, anrufen, Öffnungszeiten finden. Was dabei mehr als zwei Schritte braucht, sehen wir uns noch einmal an.
Bei bestehenden Websites beginnen wir mit derselben Prüfung. Sie deckt regelmäßig Dinge auf, die im Alltag niemandem auffallen — weil alle im Betrieb die Website am Schreibtisch kennen und genau wissen, wo was steht.
- Entwurf zuerst für die kleine Darstellung
- Abnahme auf einem echten Gerät
- Typische Nutzungswege durchspielen
- Bei Bestandswebsites mit derselben Prüfung beginnen
- Mehr als zwei Schritte zum Ziel sind zu viel
Wovon das Budget abhängt
Anpassungsfähige Darstellung ist heute kein Zusatz, sondern Standard — sie kostet bei einem Neubau nichts extra. Was Aufwand macht, ist die sorgfältige Ausarbeitung der kleinen Darstellung statt einer automatisch erzeugten.
Bei bestehenden Websites hängt es davon ab, wie sie gebaut sind. Einzelne Korrekturen — größere Schaltflächen, scrollbare Tabellen, antippbare Rufnummern — sind überschaubar. Eine Website, deren Struktur vom großen Bildschirm her gedacht ist, lässt sich dagegen nicht ohne Weiteres umbauen.
In Münster mit seiner Universität, dem starken Einzelhandel und dem weiten Einzugsgebiet ins Münsterland ist der mobile Anteil bei den meisten Betrieben hoch. Das macht die Frage hier zu einer der wichtigeren — und die Prüfung lohnt sich vor jeder anderen Investition in die Website.
Sieh in Deiner Statistik nach, wie hoch der mobile Anteil ist. Wenn er über der Hälfte liegt, sollte dort auch die Hälfte Deiner Aufmerksamkeit hin.
Betreuung aus Duisburg für Münster und das Münsterland
Unser Büro ist in Düsseldorf. Die Entwicklung findet am Rechner statt, die Prüfung auf echten Geräten — beides unabhängig davon, wo wir sitzen.
Von Dir brauchen wir Zugang zur Website und zur Statistik, damit wir den tatsächlichen mobilen Anteil kennen. Und für die Abnahme: jemanden, der bereit ist, die Seite auf dem eigenen Telefon zu benutzen statt sie nur anzusehen. Das ist die aussagekräftigste Rückmeldung, die wir bekommen können.
Die Website und sämtliche Zugänge gehören Dir. Das gilt vom ersten Tag an, unabhängig von der Dauer der Zusammenarbeit.
Nimm bei der Abnahme Dein eigenes Telefon und such eine Information, die ein Kunde suchen würde. Diese zwei Minuten sagen mehr als jede Bildschirmvorschau.
Stadtteile und Umkreis
Bei lokalen Suchanfragen entscheidet die Entfernung zum Suchenden mit. Diese Bereiche decken wir für Kunden in Münster regelmäßig mit ab:
Wie weit ein Einzugsgebiet realistisch reicht, gehört vor dem Kampagnenstart geklärt — sonst zahlst Du für Klicks aus Regionen, die Du gar nicht bedienst. Mehr dazu unter Local SEO.
Branchen in Münster
Universität, Verwaltung und Versicherungen bestimmen das Bild, dazu ein starker Einzelhandel in der Altstadt und ein weites Einzugsgebiet ins Münsterland.
Branchenspezifische Besonderheiten — von werberechtlichen Grenzen bei Heilberufen bis zur Erreichbarkeit im Handwerk — findest Du unter Branchen.
Worauf es auf dem kleinen Bildschirm ankommt
| Element | Anforderung | Häufiger Mangel |
|---|---|---|
| Schriftgröße | Ohne Zoom lesbar | Zu klein aus dem Entwurf übernommen |
| Schaltflächen | Mit dem Daumen treffbar | Zu klein, zu dicht |
| Navigation | In zwei Schritten zum Ziel | Verschachtelte Menüs |
| Tabellen | Scrollbar oder umgebaut | Läuft aus dem Bild |
| Rufnummer | Antippbar | Als Bild eingebunden |
Häufige Fragen zu Münster
Wie viele Besucher kommen wirklich über das Telefon?
Was bedeutet „responsive" konkret?
Woran erkenne ich Probleme?
Was ist mit Tabellen?
Sollte ich zuerst für das Telefon gestalten?
Wirkt sich das auf Google aus?
Weitere Antworten zu Zusammenarbeit und Laufzeiten stehen in unseren häufigen Fragen.
Quellen und weiterführende Dokumentation
- Google Search Central: Mobile-first-Indexierung — Anforderungen an mobile Websites aus Sicht der Suche
- web.dev: Responsive Webdesign — Grundlagen der Anpassung an verschiedene Bildschirmgrößen