Bing Ads Agentur in Stuttgart
Das erste Argument für diesen Kanal ist immer der Preis: Der Klick kostet weniger, weil weniger Anbieter mitbieten. Das stimmt. Es sagt nur nichts darüber aus, was am Ende eine Anfrage kostet — und gelegentlich zeigen beide Zahlen in verschiedene Richtungen. Unser Sitz ist Duisburg.
Unsere Leistungen für Unternehmen in Stuttgart
Der Leistungsumfang ist überall derselbe — was sich unterscheidet, ist die Gewichtung. Welche Kanäle bei Dir tragen, klären wir vor dem ersten Euro Budget.
- Weniger Bieter bedeutet günstigere Auktionen
- Der Klickpreis entscheidet nichts
- Maßstab ist der Preis pro Anfrage
- Markenbegriffe im Vergleich getrennt halten
- Preisvorteil in neue Begriffe investieren
Warum der Klick weniger kostet
Ein Suchklickpreis entsteht in einer Auktion. Je mehr Anbieter auf denselben Begriff bieten, desto höher der Preis. Bei Microsoft bieten weniger mit, weil viele Unternehmen den Kanal gar nicht bespielen — häufig mit derselben Begründung, mit der sie ihn nicht prüfen.
Der Effekt ist real und in manchen Branchen erheblich. In stark umkämpften Feldern wie Versicherung, Software oder Anwaltsleistungen liegt der Abstand am größten, weil dort bei Google besonders viele bieten.
Eine allgemeingültige Zahl nennen wir dafür nicht. Die kursierenden Durchschnittswerte stammen meist aus anderen Märkten und anderen Branchen und sagen über Ihren Begriff nichts. Belastbar wird es erst mit Ihren eigenen Daten nach einigen Wochen.
- Weniger Bieter, niedrigerer Auktionspreis
- Der Abstand ist je Branche verschieden
- Am größten in stark umkämpften Feldern
- Fremde Durchschnittswerte sind wertlos
- Erst eigene Daten sind belastbar
Warum der Klickpreis trotzdem die falsche Zahl ist
Was Sie bezahlen, ist nicht der Klick, sondern die Anfrage. Zwischen beiden steht die Abschlussquote, und die kann sich zwischen den Kanälen unterscheiden.
Nach oben. Wer am Arbeitsrechner sucht, sucht oft beruflich und mit ernsterem Anlass. In vielen B2B-Konten liegt die Abschlussquote hier über der von Google — dann ist die Anfrage doppelt günstiger.
Nach unten. Wenn Audience-Flächen mitlaufen, sinkt der Klickpreis stark, und die Abschlussquote sinkt stärker. Dann ist der Klick billig und die Anfrage teuer.
Deshalb ist die einzige Zahl, die wir zum Vergleich heranziehen, der Preis pro Anfrage oder pro Abschluss. Der Klickpreis steht im Bericht, weil er dort immer stand, nicht weil er etwas entscheidet.
Die Lage in Stuttgart
Stuttgart lebt vom Maschinenbau, von der Automobilindustrie und ihren Zulieferern, von Ingenieurbüros, Automatisierung und einer dichten Schicht an technischen Dienstleistern.
Das ist B2B mit langen Entscheidungswegen und hohen Auftragswerten. Bei Google sind die passenden Begriffe teuer geworden, weil sich dort inzwischen alle drängen — und weil die Zahl der möglichen Kunden je Begriff klein ist.
Genau in dieser Konstellation ist ein günstigerer Kanal rechnerisch stark. Wenn ein Auftrag fünfstellig ist, rechtfertigt schon eine geringe Zahl zusätzlicher Anfragen den Aufwand. Die Kehrseite: Das Volumen ist klein, also braucht die Beurteilung Geduld.
Hinzu kommt die Topografie. Der Raum Stuttgart wird in Fahrzeit gedacht, nicht in Luftlinie — für die Standortausrichtung ist das ein eigener Punkt.
Wie wir den Vergleich sauber aufsetzen
Ein Vergleich taugt nur, wenn beide Seiten dasselbe messen. Das ist der Punkt, an dem die meisten Gegenüberstellungen scheitern.
Beide Konten brauchen dieselbe Definition dessen, was ein Abschluss ist. Wenn bei Google jeder Seitenaufruf des Kontaktformulars zählt und bei Microsoft nur der Versand, vergleicht man nichts.
Beide Konten brauchen denselben Zeitraum, und der muss lang genug sein. Bei kleinem Volumen sind vier Wochen zu wenig; ein einzelner Großauftrag verschiebt das Bild.
Und beide Konten dürfen nicht dieselbe Nachfrage doppelt abrechnen. Wer bei beiden Anbietern auf den eigenen Markennamen bietet, kauft Besucher, die ohnehin gekommen wären, und bekommt künstlich gute Werte.
Wir setzen deshalb Markenbegriffe im Vergleich immer getrennt aus und beurteilen nur die generische Nachfrage.
- Gleiche Definition eines Abschlusses
- Gleicher, ausreichend langer Zeitraum
- Markenbegriffe getrennt auswerten
- Preis pro Anfrage statt Klickpreis
- Einzelne Großaufträge nicht überbewerten
Was man mit dem Preisvorteil anfängt
Der naheliegende Reflex ist, das gesparte Geld mitzunehmen. Das ist selten die beste Verwendung.
Sinnvoller ist, den Spielraum in Begriffe zu stecken, die bei Google zu teuer waren. Fast jedes Konto hat eine Liste von Keywords, die inhaltlich passen, aber bei acht Euro Klickpreis nicht mehr zu rechtfertigen waren. Bei der Hälfte sieht dieselbe Rechnung anders aus.
Zweite Verwendung: längere Suchphrasen mit wenig Volumen. Bei Google lohnt der Pflegeaufwand für Begriffe mit zwanzig Suchen im Monat kaum. Hier ist die Arbeit dieselbe, aber die Rendite je Klick höher.
Beides hebt den Wert des Kanals über den reinen Preisunterschied hinaus — er erschließt Nachfrage, die anderswo unbearbeitet liegen bleibt.
- Spielraum in bisher zu teure Begriffe stecken
- Längere Suchphrasen werden wieder rentabel
- Nicht einfach das Budget senken
- Nachfrage erschließen statt nur sparen
- Liste der ausgesetzten Keywords durchgehen
Betreuung für Stuttgart und die Region
Die Zusammenarbeit läuft über geteilte Kontozugriffe, feste Termine und schriftliche Auswertungen. Vor Ort sind wir nur, wenn es der Sache dient.
Mitbetreut werden Ludwigsburg, Esslingen, Böblingen, Sindelfingen, Waiblingen, Fellbach und Leonberg. Bei der geografischen Ausrichtung rechnen wir in Fahrzeit: Die Kesselrandlage macht aus zehn Kilometern je nach Richtung zehn oder vierzig Minuten.
Stadtteile und Umkreis
Bei lokalen Suchanfragen entscheidet die Entfernung zum Suchenden mit. Diese Bereiche decken wir für Kunden in Stuttgart regelmäßig mit ab:
Wie weit ein Einzugsgebiet realistisch reicht, gehört vor dem Kampagnenstart geklärt — sonst zahlst Du für Klicks aus Regionen, die Du gar nicht bedienst. Mehr dazu unter Local SEO.
Branchen in Stuttgart
Automobil- und Maschinenbau bestimmen den Markt bis in die Zulieferkette hinein; im B2B sind die Suchvolumina klein, die Auftragswerte dafür hoch.
Branchenspezifische Besonderheiten — von werberechtlichen Grenzen bei Heilberufen bis zur Erreichbarkeit im Handwerk — findest Du unter Branchen.
Welche Kennzahl was aussagt
| Kennzahl | Aussagekraft | Vorsicht bei |
|---|---|---|
| Klickpreis | gering | billigen Audience-Klicks |
| Klickrate | gering | Markenbegriffen |
| Abschlussquote | hoch | zu kurzen Zeiträumen |
| Preis pro Anfrage | hoch | ungleicher Zieldefinition |
| Umsatz je Ausgabe | am höchsten | langen Entscheidungswegen |
Häufige Fragen zu Stuttgart
Sind die Klickpreise bei Bing niedriger als bei Google?
Gibt es dafür eine allgemeine Zahl?
Heißt günstiger Klick auch günstige Anfrage?
Wann ist die Anfrage teurer trotz billigerem Klick?
Welche Kennzahl soll ich vergleichen?
Worauf muss ich beim Vergleich achten?
Was mache ich mit dem Preisvorteil?
Lohnen sich lange Suchphrasen hier eher?
Weitere Antworten zu Zusammenarbeit und Laufzeiten stehen in unseren häufigen Fragen.