Webdesign Agentur für Stuttgart
Nach einem Relaunch brechen die Besucherzahlen häufig ein — nicht wegen der neuen Gestaltung, sondern wegen vergessener Weiterleitungen. Das ist vermeidbar, wenn man vorher weiß, worauf zu achten ist. Die Betreuung läuft remote aus Duisburg.
Unsere Leistungen für Unternehmen in Stuttgart
Der Leistungsumfang ist überall derselbe — was sich unterscheidet, ist die Gewichtung. Welche Kanäle bei Dir tragen, klären wir vor dem ersten Euro Budget.
- Alte Adressen brauchen Weiterleitungen auf die neuen
- Ohne sie verliert man Rankings und verlinkte Besucher
- Inhalte, die funktioniert haben, gehören übernommen
- Vor dem Umschalten messen, danach vergleichen
Der Einbruch, der keiner sein müsste
Ein Relaunch ist ein guter Anlass: Die Website ist veraltet, die Gestaltung wirkt nicht mehr, die Technik ist alt. Also wird neu gebaut. Und danach brechen die Besucherzahlen ein.
Das liegt selten an der neuen Gestaltung. Es liegt fast immer daran, dass sich die Adressen geändert haben und niemand die alten auf die neuen weitergeleitet hat. Jede Verlinkung, die es auf die alte Website gab — aus Suchergebnissen, von anderen Websites, aus Verzeichnissen, aus Lesezeichen — führt danach auf eine Fehlerseite.
Der Schaden ist doppelt. Besucher, die kommen wollten, kommen nicht an. Und die Rankings, die diese Seiten über Jahre aufgebaut haben, gehen verloren, weil die Adresse, auf die sie sich bezogen, nicht mehr existiert. Beides ist vermeidbar — mit einer Liste, die vor dem Umschalten erstellt wird.
- Der Einbruch kommt von fehlenden Weiterleitungen
- Nicht von der neuen Gestaltung
- Verlinkungen aus Suche und fremden Seiten laufen ins Leere
- Aufgebaute Rankings gehen verloren
Die wichtigste Liste des Projekts
Vor dem Umschalten gehört jede bestehende Adresse erfasst und ihrer neuen Entsprechung zugeordnet. Das klingt nach Fleißarbeit und ist es auch — und es ist der Arbeitsschritt, der über den Erfolg des gesamten Relaunchs entscheidet.
Die Zuordnung ist nicht immer eindeutig. Manche alten Seiten gehen in einer neuen auf, andere fallen weg. Für den zweiten Fall gilt: Verweise auf die inhaltlich nächstliegende Seite, nicht auf die Startseite. Wer auf einer Seite über ein bestimmtes Verfahren landen wollte und stattdessen auf der Startseite ankommt, sucht nicht weiter — er geht zurück.
Nach dem Umschalten wird geprüft: Jede alte Adresse einmal aufrufen und sehen, wo man landet. Bei einer Website mit dreißig Seiten dauert das eine halbe Stunde. Bei einer mit dreihundert braucht es ein Werkzeug — aber es bleibt derselbe Vorgang. Wir machen das vor und nach jedem Umschalten.
Erstell die Weiterleitungsliste, bevor die neue Website gebaut wird — nicht danach. Sie beeinflusst, wie die neue Struktur aussehen sollte.
Was man übernehmen sollte
Vor einem Relaunch lohnt sich eine nüchterne Prüfung: Welche Seiten der bestehenden Website bringen tatsächlich Besucher und Anfragen? Diese Liste überrascht regelmäßig, weil sie selten mit dem übereinstimmt, was im Unternehmen für wichtig gehalten wird.
Häufig sind es unscheinbare Detailseiten — eine Erklärung zu einem Verfahren, eine Seite zu einem speziellen Anwendungsfall, ein Beitrag, der vor Jahren geschrieben wurde. Solche Seiten haben oft wenige Besucher, aber die richtigen: Menschen mit einer konkreten Frage, die genau zu dem passt, was Du anbietest.
Im Stuttgarter Maschinenbau und bei technischen Zulieferern ist das besonders ausgeprägt. Technische Detailseiten sind dort häufig das Wertvollste, was eine Website hat — und sie fallen bei einem Relaunch gern weg, weil sie ins neue, aufgeräumte Konzept nicht passen. Das ist ein teurer Fehler, und er lässt sich mit einer Auswertung vor Projektbeginn vermeiden.
- Vor dem Relaunch prüfen, welche Seiten wirken
- Detailseiten mit wenigen, aber passenden Besuchern erkennen
- Funktionierende Inhalte übernehmen, auch wenn sie alt aussehen
- Nur streichen, was nachweislich niemand nutzt
Unser Vorgehen
Vor Projektbeginn werten wir die bestehende Website aus: welche Seiten Besucher haben, welche Anfragen erzeugen, welche verlinkt sind. Daraus ergibt sich, was übernommen wird und was entfallen kann.
Parallel entsteht die Weiterleitungsliste — schon während der Konzeption, weil sie die neue Struktur beeinflusst. Wenn absehbar ist, dass eine bestimmte alte Seite keine sinnvolle Entsprechung hätte, ist das ein Argument, sie in der neuen Struktur vorzusehen.
Vor dem Umschalten prüfen wir Messung und Formulare auf der neuen Website. Nach dem Umschalten gehen wir die alten Adressen durch und beobachten die Zahlen eng. Leichte Schwankungen sind normal; ein Einbruch ist ein Fehler, und den findet man nur, wenn man in den ersten Wochen hinsieht.
- Bestehende Website vor Projektbeginn auswerten
- Weiterleitungsliste während der Konzeption erstellen
- Messung und Formulare vor dem Umschalten testen
- Nach dem Umschalten alte Adressen prüfen
- Zahlen in den ersten Wochen eng beobachten
Wovon das Budget abhängt
Ein Relaunch kostet mehr als ein Neubau ohne Vorgeschichte — wegen der Übernahme. Die Auswertung der bestehenden Website, die Weiterleitungsliste und die Übernahme funktionierender Inhalte sind Arbeit, die bei einer völlig neuen Website nicht anfällt.
Dieser Aufwand ist gut angelegt. Die Alternative besteht darin, ihn zu sparen und danach die verlorene Sichtbarkeit neu aufzubauen — was deutlich länger dauert und mehr kostet.
Der übrige Bedarf richtet sich nach Umfang und Funktionen. Bei technischen B2B-Websites mit vielen Detailseiten ist die Zahl der Seiten der bestimmende Faktor; bei Websites mit wenigen Seiten sind es eher die Funktionen.
Plane für einen Relaunch etwa ein Fünftel des Budgets für Übernahme und Weiterleitungen ein. Wer das spart, zahlt es hinterher als verlorene Sichtbarkeit.
Betreuung aus Duisburg für Stuttgart und die Region
Unser Sitz ist Duisburg. Die Entwicklung einer Website findet am Bildschirm statt; Abstimmungen laufen per Telefon und Bildschirmfreigabe.
Von Dir brauchen wir Zugang zur bestehenden Website und zu deren Auswertung, damit wir sehen können, welche Seiten wirken. Ohne diese Daten ist die Übernahme eine Vermutung — und Vermutungen führen beim Relaunch zu genau den Fehlern, um die es hier geht.
Die neue Website gehört Dir vollständig: Dateien, Zugänge, Domain. Das gilt vom ersten Tag an und unabhängig davon, wie lange die Zusammenarbeit dauert.
Sieh vor jedem Relaunch nach, welche zehn Seiten die meisten Besucher haben. Diese zehn müssen in der neuen Website eine Entsprechung haben.
Stadtteile und Umkreis
Bei lokalen Suchanfragen entscheidet die Entfernung zum Suchenden mit. Diese Bereiche decken wir für Kunden in Stuttgart regelmäßig mit ab:
Wie weit ein Einzugsgebiet realistisch reicht, gehört vor dem Kampagnenstart geklärt — sonst zahlst Du für Klicks aus Regionen, die Du gar nicht bedienst. Mehr dazu unter Local SEO.
Branchen in Stuttgart
Automobil- und Maschinenbau bestimmen den Markt bis in die Zulieferkette hinein; im B2B sind die Suchvolumina klein, die Auftragswerte dafür hoch.
Branchenspezifische Besonderheiten — von werberechtlichen Grenzen bei Heilberufen bis zur Erreichbarkeit im Handwerk — findest Du unter Branchen.
Was beim Relaunch verloren gehen kann
| Was | Ursache | Vermeidbar durch |
|---|---|---|
| Rankings | Alte Adressen ohne Weiterleitung | Vollständige Weiterleitungsliste |
| Verlinkte Besucher | Fremde Links laufen ins Leere | Dieselbe Liste |
| Messdaten | Tracking nicht übernommen | Vor dem Launch einrichten |
| Inhalte | Seiten ersatzlos gestrichen | Vorher prüfen, was funktioniert |
| Formularanfragen | Neues Formular sendet nicht | Vor dem Launch testen |
Häufige Fragen zu Stuttgart
Warum brechen nach einem Relaunch die Besucherzahlen ein?
Was ist eine Weiterleitungsliste?
Was, wenn eine alte Seite ersatzlos wegfällt?
Soll ich alte Inhalte übernehmen?
Wie lange dauert es, bis sich Rankings erholen?
Was gilt für B2B-Websites im Maschinenbau?
Weitere Antworten zu Zusammenarbeit und Laufzeiten stehen in unseren häufigen Fragen.
Quellen und weiterführende Dokumentation
- Google Search Central: Umzüge und Weiterleitungen — Vorgehen bei Adressänderungen und Weiterleitungen
- Google Search Central: Grundlagen — Technische Anforderungen an Websites