Bing Ads Agentur in Essen
Für Händler ist die Frage nach diesem Kanal einfacher zu beantworten als für alle anderen, weil der Aufwand geringer ist: Der Produktdatenstrom, der bei Google läuft, lässt sich in aller Regel weiterverwenden. Wir sitzen in Duisburg.
Unsere Leistungen für Unternehmen in Essen
Der Leistungsumfang ist überall derselbe — was sich unterscheidet, ist die Gewichtung. Welche Kanäle bei Dir tragen, klären wir vor dem ersten Euro Budget.
- Der vorhandene Google-Feed reicht als Grundlage
- Die redaktionelle Prüfung ist eigenständig
- Ablehnungsliste nach dem Einlesen durchgehen
- Struktur schlanker halten als bei Google
- Unrentables über Feed-Filter ausschließen
Alles hängt am Produktdatenstrom
Eine Shopping-Anzeige wird nicht geschrieben, sie wird erzeugt. Grundlage ist eine Datei, die jedes Ihrer Produkte beschreibt: Titel, Beschreibung, Preis, Verfügbarkeit, Bild, Marke, Artikelnummer, Kategorie.
Wer bereits bei Google Shopping wirbt, hat diese Datei. Sie muss nicht neu gebaut, sondern nur an einer zweiten Stelle eingelesen werden. Das ist der Grund, warum wir Händlern diesen Kanal häufiger empfehlen als Dienstleistern: Die Einstiegshürde ist ein Bruchteil.
Es gibt allerdings eine Abhängigkeit, die oft übersehen wird. Wenn der Datenstrom bei Google Fehler hat, trägt er dieselben Fehler hierher. Ein doppelt gepflegtes Problem wird dadurch nicht kleiner, sondern kostet an zwei Stellen.
Deshalb prüfen wir zuerst den Datenstrom und erst danach den Kanal.
- Shopping-Anzeigen entstehen aus dem Datenstrom
- Der vorhandene Google-Feed ist weiterverwendbar
- Die Einstiegshürde ist für Händler gering
- Fehler im Feed vervielfachen sich
- Erst den Feed prüfen, dann den Kanal
Was sich gegenüber Google unterscheidet
Die Prüfung. Die redaktionelle Freigabe läuft eigenständig und kann Produkte ablehnen, die bei Google durchgehen — und umgekehrt. Nach dem ersten Einlesen gehört die Ablehnungsliste durchgesehen, sonst fehlt stillschweigend ein Teil des Sortiments.
Die Aktualisierung. Preis- und Verfügbarkeitsänderungen greifen nicht sofort. Für Händler mit häufigen Preisänderungen ist das ein eigenes Thema, weil eine Anzeige mit falschem Preis teuer ist: Sie erzeugt Klicks von Menschen, die beim Anblick des echten Preises wieder gehen.
Das Volumen. Es ist kleiner, und das verändert die Struktur. Eine Aufteilung in fünfzig Produktgruppen, die bei Google sinnvoll ist, zersplittert hier die Daten bis zur Unbrauchbarkeit.
Die Zielgruppe. Es bleibt bei der Geräteverteilung. Für Sortimente, die typischerweise abends auf dem Sofa gekauft werden, ist der Kanal schwächer als für solche, die im Büro bestellt werden.
Die Lage in Essen
Essen ist Handelsstadt im doppelten Sinn: Konzernzentralen des Groß- und Einzelhandels sitzen hier, und daneben gibt es eine große Zahl mittelständischer Händler, viele davon inzwischen mit eigenem Versandgeschäft.
Gerade diese mittlere Gruppe ist der Fall, für den sich die Rechnung lohnt. Sie hat bereits einen Shop, bereits einen Datenstrom, bereits Erfahrung mit Google Shopping — und meist ein Sortiment, das sich nicht in wenigen Wochen ändert.
Dazu kommt ein hoher Anteil an B2B-Handel: Technik, Arbeitsschutz, Betriebsausstattung, Ersatzteile. In diesen Sortimenten wird tatsächlich am Arbeitsplatz bestellt, und damit passt die Zielgruppe zum Kanal.
Für reinen Modehandel mit junger Kundschaft sieht dieselbe Rechnung deutlich schlechter aus.
Woran die Freigabe am häufigsten scheitert
Die Ablehnungsgründe sind unspektakulär und wiederholen sich. Am häufigsten fehlt eine eindeutige Produktkennung — also GTIN, Marke oder Herstellernummer. Bei Eigenprodukten ohne Barcode muss das ausdrücklich gekennzeichnet werden, sonst gilt es als fehlende Angabe.
Zweitens Abweichungen zwischen Datenstrom und Shop. Wenn im Feed ein anderer Preis steht als auf der Produktseite, wird abgelehnt. Das passiert vor allem bei Staffelpreisen, Nettopreisen im B2B-Shop und bei Versandkosten.
Drittens Bilder: Platzhalter, Wasserzeichen, eingebrannte Werbetexte. Was der eigene Shop akzeptiert, akzeptiert die Prüfung nicht unbedingt.
Viertens Richtlinien für einzelne Warengruppen. Medizin, Nahrungsergänzung, Waffen, Alkohol, Tabak und Finanzprodukte haben eigene Regeln, und die sind nicht deckungsgleich mit denen von Google.
Nichts davon ist schwer zu beheben. Es muss nur jemand nachsehen — und genau das passiert nach dem ersten Einlesen meistens nicht.
- Fehlende Produktkennung wie GTIN oder Marke
- Abweichung zwischen Feed und Produktseite
- Platzhalter oder Werbetexte in Bildern
- Eigene Regeln für bestimmte Warengruppen
- Ablehnungsliste nach dem Einlesen durchgehen
Wie wir Shopping aufsetzen
Wir beginnen mit einer einzigen Kampagne über das gesamte Sortiment. Nicht aus Bequemlichkeit, sondern weil erst die Daten zeigen, welche Aufteilung sich lohnt.
Nach einigen Wochen ziehen wir die Umsatzträger heraus. Meist sind es wenige Produktgruppen, die den größten Teil tragen; die bekommen eigene Kampagnen mit eigenem Budget. Der Rest läuft weiter gemeinsam.
Parallel schließen wir aus, was nicht beworben werden soll: Artikel unter einer Preisgrenze, Auslaufware, Zubehör mit Centmarge. Das geht über Filter im Datenstrom und ist wirksamer als jede Gebotsanpassung.
Und wir richten eine Überwachung ein, die meldet, wenn der Anteil abgelehnter Produkte steigt. Das passiert schleichend und fällt sonst erst auf, wenn der Umsatz einbricht.
- Mit einer Kampagne über alles beginnen
- Umsatzträger später herauslösen
- Unrentable Artikel über Feed-Filter ausschließen
- Ablehnungsquote laufend überwachen
- Struktur schlanker halten als bei Google
Betreuung für Essen und das mittlere Ruhrgebiet
Für die Anbindung des Datenstroms brauchen wir Zugriff auf das Shopsystem oder jemanden, der Anpassungen einspielt. Die laufende Arbeit findet im Konto und im Feed statt.
Mitbetreut werden Mülheim an der Ruhr, Bottrop, Gelsenkirchen, Velbert, Heiligenhaus, Hattingen und Bochum. Für Versandhändler spielt der Standort ohnehin keine Rolle — dort richten wir bundesweit aus und nutzen die Standortangabe allenfalls für abweichende Gebote.
Stadtteile und Umkreis
Bei lokalen Suchanfragen entscheidet die Entfernung zum Suchenden mit. Diese Bereiche decken wir für Kunden in Essen regelmäßig mit ab:
Wie weit ein Einzugsgebiet realistisch reicht, gehört vor dem Kampagnenstart geklärt — sonst zahlst Du für Klicks aus Regionen, die Du gar nicht bedienst. Mehr dazu unter Local SEO.
Branchen in Essen
Konzernzentralen aus Energie, Handel und Gesundheitswirtschaft treffen hier auf einen dichten Mittelstand — vom Handwerksbetrieb in Altenessen bis zur Kanzlei im Südviertel.
Branchenspezifische Besonderheiten — von werberechtlichen Grenzen bei Heilberufen bis zur Erreichbarkeit im Handwerk — findest Du unter Branchen.
Ablehnungsgründe und Abhilfe
| Grund | Betrifft vor allem | Abhilfe |
|---|---|---|
| Fehlende GTIN | Eigenprodukte | ausdrücklich kennzeichnen |
| Preisabweichung | B2B-Shops | Netto und Brutto angleichen |
| Bildmängel | Altbestand | Platzhalter ersetzen |
| Warengruppenregeln | Gesundheit, Finanzen | Richtlinien prüfen |
| Verfügbarkeit falsch | schnelldrehende Ware | Takt erhöhen |
Häufige Fragen zu Essen
Brauche ich einen neuen Produktdatenstrom?
Werden Produkte anders geprüft als bei Google?
Was ist der häufigste Ablehnungsgrund?
Wie schnell greifen Preisänderungen?
Soll ich die Kampagnenstruktur von Google übernehmen?
Wie schließe ich unrentable Artikel aus?
Für welche Sortimente lohnt es sich besonders?
Und wofür eher nicht?
Weitere Antworten zu Zusammenarbeit und Laufzeiten stehen in unseren häufigen Fragen.