Google Ads Agentur Frankfurt am Main
In Frankfurter Finanz- und Beratungsbranchen gehören die Klickpreise zu den höchsten in Deutschland. Bei zweistelligen Beträgen je Klick entscheidet nicht, wie viele Menschen eine Anzeige sehen, sondern wie wenige davon danebenliegen. Wir bauen Konten, die auf Genauigkeit ausgelegt sind. Die Betreuung läuft remote aus Duisburg.
Unsere Leistungen für Unternehmen in Frankfurt am Main
Der Leistungsumfang ist überall derselbe — was sich unterscheidet, ist die Gewichtung. Welche Kanäle bei Dir tragen, klären wir vor dem ersten Euro Budget.
- Bei hohen Klickpreisen ist jeder unpassende Klick doppelt teuer
- Auszuschließende Suchbegriffe sind hier wichtiger als neue Keywords
- Genaue statt weitgehend passende Keyword-Optionen
- Conversion-Tracking als Voraussetzung, nicht als Ergänzung
Wenn ein Klick zweistellig kostet
Frankfurt ist Finanzplatz, Beratungsstandort und Logistikdrehscheibe. In den Branchen, die daran hängen, gehören die Klickpreise zu den höchsten in Deutschland. Für Rechtsberatung, Finanzdienstleistung, Unternehmensberatung und IT-Dienstleistung sind zweistellige Beträge je Klick keine Ausnahme.
Das verändert, worauf es bei einer Kampagne ankommt. In einem Markt mit Klickpreisen von einem Euro kann man großzügig aussteuern und im Nachhinein aussortieren — die Lernkosten sind überschaubar. Bei fünfzehn Euro je Klick ist jeder unpassende Besucher ein spürbarer Verlust, und zwar doppelt: Er kostet Geld und er verdrängt einen passenden.
Daraus folgt eine andere Reihenfolge. Nicht breit starten und eingrenzen, sondern eng starten und vorsichtig ausweiten. Nicht überlegen, welche Keywords man noch hinzunehmen könnte, sondern welche Suchbegriffe man sicher ausschließen kann. Und vor allem: Ohne funktionierendes Conversion-Tracking gar nicht erst beginnen, weil man sonst teures Geld ausgibt, ohne zu wissen, wofür.
- Eng starten und kontrolliert ausweiten, nicht umgekehrt
- Ausschlüsse sind wichtiger als zusätzliche Keywords
- Conversion-Tracking vor dem ersten Klick einrichten
- Jeder unpassende Klick kostet doppelt
Was gebucht wird und wonach gesucht wird
Der wichtigste Bericht in einem Google-Ads-Konto ist der Suchbegriffbericht. Er zeigt nicht, welche Keywords Du gebucht hast, sondern wonach Menschen tatsächlich gesucht haben, als Deine Anzeige erschien. Zwischen beidem liegt in vielen Konten eine erhebliche Lücke.
Die Ursache ist die Keyword-Option. Weitgehend passende Keywords legt Google großzügig aus — teils sehr großzügig. Wer „Steuerberatung Frankfurt" bucht, kann Anzeigen bei „Steuerfachangestellte Gehalt" oder „Steuererklärung selbst machen" ausgespielt bekommen. In einem billigen Markt fällt das kaum auf. Bei zweistelligen Klickpreisen ist es eine erhebliche Summe.
Die Gegenmaßnahme ist unspektakulär und muss regelmäßig geschehen: den Bericht durchsehen, unpassende Suchbegriffe ausschließen, die Liste pflegen. Typische Kandidaten sind Begriffe rund um Ausbildung, Gehalt, Stellenangebote, kostenlose Alternativen und Anleitungen zum Selbermachen. In der laufenden Betreuung ist das der Posten, der am meisten Geld spart.
Lass Dir bei jedem Bericht die zehn teuersten Suchbegriffe ohne Conversion zeigen. Diese Liste ist in teuren Märkten fast immer die lohnendste Arbeit des Monats.
Die Rechnung, die vor dem Start gehört
Bevor eine Kampagne startet, sollte eine einfache Rechnung stehen. Was ist Dir ein neuer Kunde wert — nicht der erste Auftrag, sondern die gesamte Geschäftsbeziehung. Wie viele Anfragen werden erfahrungsgemäß zu Kunden. Und wie viele Klicks braucht es für eine Anfrage.
Aus diesen drei Zahlen ergibt sich, was ein Klick höchstens kosten darf. Liegt dieser Wert über dem, was in Deiner Branche üblich ist, kann Google Ads funktionieren. Liegt er darunter, funktioniert es nicht — und keine Optimierung ändert etwas daran. Das ist keine angenehme Auskunft, aber sie ist billiger als ein halbes Jahr Kampagne.
In Frankfurt fällt diese Rechnung häufiger negativ aus als anderswo, weil die Klickpreise in manchen Branchen jeden vertretbaren Rahmen sprengen. Dann gibt es Alternativen: engere Ausrichtung auf einzelne Leistungen mit besserem Verhältnis, Verlagerung auf andere Kanäle, oder der Verzicht. Wir sagen es, wenn die Rechnung nicht aufgeht.
- Kundenwert, Abschlussquote und Klickbedarf vorher bestimmen
- Daraus den vertretbaren Klickpreis ableiten
- Liegt er unter dem Marktpreis, trägt die Kampagne nicht
- Alternativen prüfen statt zu optimieren, was nicht rechnet
Unser Vorgehen
Am Anfang steht die Prüfung, ob sich Google Ads für Dich rechnet — mit der Rechnung aus dem vorigen Abschnitt und mit einem Blick auf die tatsächlichen Klickpreise in Deinem Bereich. Fällt das Ergebnis negativ aus, sagen wir das, bevor Budget fließt.
Danach richten wir zuerst die Messung ein: Conversion-Tracking für Anfragen, Anrufe und alles, was bei Dir als Erfolg zählt. Ohne diese Grundlage lässt sich in einem teuren Markt nichts steuern. Erst danach entsteht die Kampagne — eng gefasst, mit genauen Keyword-Optionen und einer Ausschlussliste, die aus der Branchenerfahrung bereits zum Start gefüllt ist.
Im laufenden Betrieb liegt der Schwerpunkt auf dem Suchbegriffbericht und auf der Frage, welche Begriffe tatsächlich zu Anfragen führen. Ausgeweitet wird erst, wenn das Bestehende trägt. Das ist langsamer als der übliche Weg und in teuren Märkten der einzige, der funktioniert.
- Wirtschaftlichkeit vor dem Start prüfen
- Conversion-Tracking zuerst einrichten
- Eng starten: genaue Optionen, vorgefüllte Ausschlussliste
- Suchbegriffbericht wöchentlich auswerten
- Erst ausweiten, wenn das Bestehende trägt
Wovon das Budget abhängt
Das Budget ergibt sich nicht aus einer Faustregel, sondern aus Deinem Ziel. Wie viele Anfragen brauchst Du im Monat, und was kostet eine Anfrage in Deinem Bereich. Der zweite Wert steht zu Beginn nicht fest — er lässt sich schätzen und wird nach einigen Wochen durch echte Zahlen ersetzt.
In Frankfurt kommt hinzu, dass die Anlaufphase teurer ist als anderswo. Die ersten Wochen dienen dem Lernen: welche Begriffe funktionieren, welche nicht, welche Anzeigen greifen. Diese Lernkosten steigen mit dem Klickpreis. Wer mit einem zu kleinen Budget startet, bleibt in dieser Phase stecken, weil nie genug Daten zusammenkommen.
Daraus folgt eine unbequeme Empfehlung: Lieber wenige Leistungen mit ausreichendem Budget bewerben als viele mit zu wenig. Ein Konto, das sich auf zwei tragfähige Bereiche konzentriert, liefert belastbare Zahlen. Eines, das fünf Bereiche mit dem gleichen Gesamtbudget abdeckt, liefert für keinen davon genug.
Rechne vor dem Start aus, was Dich eine Anfrage kosten darf. Diese eine Zahl beantwortet die Budgetfrage besser als jeder Branchenvergleich.
Betreuung aus Duisburg für Frankfurt und Rhein-Main
Wir arbeiten von Duisburg aus. Für Google Ads spielt der Sitz keine Rolle — die Arbeit findet im Konto statt, und jede Änderung ist dort dokumentiert. Was wir über Deinen Markt wissen müssen, ergibt sich aus den Daten des Kontos und aus dem Gespräch mit Dir.
Von Dir brauchen wir Zugriff auf das Konto oder die Einrichtung eines neuen, Zugang zur Website für das Tracking und eine belastbare Auskunft darüber, was ein Kunde Dir wert ist. Diese letzte Zahl ist in einem teuren Markt die wichtigste des ganzen Gesprächs.
Das Konto bleibt Dein Eigentum. Wir arbeiten darin, aber wir halten es nicht — wenn die Zusammenarbeit endet, behältst Du Konto, Daten und Historie vollständig. Abgestimmt wird monatlich, bei größeren Budgets häufiger.
Frag jede Agentur, wem das Konto gehört. Wenn die Antwort nicht eindeutig „Ihnen" lautet, ist das ein Grund, weiterzusuchen.
Stadtteile und Umkreis
Bei lokalen Suchanfragen entscheidet die Entfernung zum Suchenden mit. Diese Bereiche decken wir für Kunden in Frankfurt am Main regelmäßig mit ab:
Wie weit ein Einzugsgebiet realistisch reicht, gehört vor dem Kampagnenstart geklärt — sonst zahlst Du für Klicks aus Regionen, die Du gar nicht bedienst. Mehr dazu unter Local SEO.
Branchen in Frankfurt am Main
Finanzplatz, Messe und Logistik rund um den Flughafen; die Klickpreise gehören in Finanz- und Beratungsbranchen zu den höchsten in Deutschland.
Branchenspezifische Besonderheiten — von werberechtlichen Grenzen bei Heilberufen bis zur Erreichbarkeit im Handwerk — findest Du unter Branchen.
Wo das Budget bei hohen Klickpreisen versickert
| Ursache | Wirkung | Gegenmaßnahme |
|---|---|---|
| Weitgehend passende Keywords | Anzeigen bei entfernten Begriffen | Optionen enger fassen |
| Fehlende Ausschlüsse | Klicks ohne Kaufabsicht | Suchbegriffbericht wöchentlich |
| Informationssuchen | Klicks von Recherchierenden | Begriffe wie „Gehalt", „Studium" ausschließen |
| Bewerbersuchen | Klicks von Jobsuchenden | Stellenbezogene Begriffe ausschließen |
| Kein Conversion-Tracking | Optimierung im Blindflug | Vor dem Start einrichten |
Häufige Fragen zu Frankfurt am Main
Lohnen sich Google Ads bei Klickpreisen von zehn Euro und mehr überhaupt?
Was ist der häufigste Fehler in teuren Märkten?
Wie oft prüft ihr die Suchbegriffe?
Soll ich auf meinen eigenen Firmennamen bieten?
Wie viel Budget braucht man in Frankfurt mindestens?
Wie lange dauert es, bis Kampagnen stabil laufen?
Weitere Antworten zu Zusammenarbeit und Laufzeiten stehen in unseren häufigen Fragen.
Quellen und weiterführende Dokumentation
- Google Ads-Hilfe: Keyword-Optionen — Wie genau, passend und weitgehend passend sich auf die Ausspielung auswirken
- Google Ads-Hilfe: Conversion-Tracking einrichten — Voraussetzungen und Einrichtung der Conversion-Messung