Bing Ads Agentur in Frankfurt am Main
Wenn ein Konto plötzlich viele billige Klicks und keine Abschlüsse zeigt, liegt es fast immer an derselben Einstellung. Sie steht bei der Einrichtung auf an, heißt nicht so, wie man vermuten würde, und wird beim Import mitgeschleppt. Wir arbeiten von Duisburg aus.
Unsere Leistungen für Unternehmen in Frankfurt am Main
Der Leistungsumfang ist überall derselbe — was sich unterscheidet, ist die Gewichtung. Welche Kanäle bei Dir tragen, klären wir vor dem ersten Euro Budget.
- Drei Arten von Flächen liegen in einem Konto
- Nur die Suche hat echte Suchabsicht
- Gemeinsames Budget kippt zugunsten billiger Klicks
- Trennen statt pauschal abschalten
- Nach jedem Google-Import kontrollieren
Drei Arten von Flächen, ein Konto
In einem Microsoft-Konto liegen Dinge nebeneinander, die wenig miteinander zu tun haben. Sie werden gemeinsam abgerechnet und gemeinsam ausgewertet, und genau daher kommt die Verwirrung.
Die Suche selbst. Jemand tippt etwas ein und sieht Ihre Anzeige. Das ist der Kanal, den Sie gebucht haben, und der mit Abstand wertvollste.
Die Suchpartner. Dieselbe Suchanfrage, aber auf einer anderen Seite gestellt. Die Absicht ist dieselbe, die Qualität schwankt etwas.
Das Audience Network. Keine Suche. Ihre Anzeige erscheint zwischen Nachrichten auf MSN, im Postfach von Outlook.com, auf der Startseite von Edge. Die Leute suchen nicht, sie lesen — und klicken gelegentlich neben das, was sie eigentlich wollten.
- Suche, Suchpartner und Audience Network in einem Konto
- Nur die Suche hat eine echte Suchabsicht
- Suchpartner schwanken in der Qualität
- Audience Network sind Werbeflächen ohne Suche
- Abgerechnet wird gemeinsam
Wie das Geld leise abfließt
Das Muster ist immer dasselbe. Der Klickpreis im Konto sinkt, die Klickzahl steigt, und der Kunde freut sich zunächst. Zwei Monate später fällt auf, dass die Zahl der Anfragen nicht mitgewachsen ist.
Der Grund: Ein Klick auf eine Nachrichtenseite kostet einen Bruchteil eines Suchklicks. Wenn ein gemeinsames Budget beides bedient, gewinnt die billigere Fläche und zieht den Durchschnitt nach unten. Die Kennzahlen sehen besser aus, das Ergebnis ist schlechter.
Verschärft wird das durch versehentliche Klicks. Auf einer Nachrichtenseite tippt man am Smartphone schnell neben den Artikel. Der Klick wird berechnet, der Besuch dauert zwei Sekunden.
Sichtbar wird es an drei Stellen: sehr kurze Verweildauer, ein Klickpreis weit unter dem Branchenüblichen und ein Missverhältnis zwischen Klicks und Anfragen. Wer nur auf den Klickpreis schaut, sieht davon nichts.
Trennen statt abschalten
Die häufigste Empfehlung im Netz lautet, das Audience Network abzuschalten. Das ist zu grob. Die Flächen funktionieren für manche Ziele durchaus — für Bekanntheit, für Wiederansprache, für Produkte mit visuellem Reiz.
Richtig ist, sie zu trennen. Eine Kampagne für die Suche, eine eigene Kampagne für das Audience Network, getrennte Budgets, getrennte Ziele. Dann konkurrieren sie nicht mehr um dasselbe Geld, und man kann beide fair beurteilen.
In den Suchkampagnen schalten wir die Audience-Flächen konsequent ab. Die Suchpartner lassen wir zunächst an und sehen uns nach einigen Wochen den Bericht dazu an — dort lassen sich einzelne Auffälligkeiten gezielt ausschließen, statt das ganze Netz zu opfern.
Beim Import aus Google ist dieser Punkt Pflicht. Google kennt diese Unterscheidung so nicht, also wird sie auch nicht importiert — sie steht danach auf dem Standardwert.
- Nicht pauschal abschalten, sondern trennen
- Getrennte Kampagnen und getrennte Budgets
- In Suchkampagnen Audience-Flächen aus
- Suchpartner erst messen, dann selektiv ausschließen
- Nach jedem Google-Import prüfen
Warum das in Frankfurt teurer ist als anderswo
Frankfurt ist der Finanzplatz, dazu Beratung, Recht, Wirtschaftsprüfung, Logistik rund um den Flughafen und eine große Zahl an Rechenzentren und IT-Dienstleistern.
In diesen Branchen liegen die Klickpreise bei Google im zweistelligen Bereich. Das hat zwei Folgen. Erstens ist der günstigere Kanal hier besonders attraktiv. Zweitens ist der Unterschied zwischen einem Suchklick und einem Nachrichtenklick so groß, dass ein gemeinsames Budget innerhalb von Tagen kippt.
Wir haben Konten gesehen, in denen neun von zehn Klicks aus dem Audience Network kamen, ohne dass das jemand entschieden hätte. Bei einem Suchklickpreis von zwölf Euro ist das kein Detail, sondern das gesamte Budget.
Wie man es im eigenen Konto nachsieht
Das lässt sich in wenigen Minuten selbst prüfen. In den Berichten gibt es eine Aufschlüsselung nach Netzwerk — Suche, Suchpartner, Audience Network. Sie zeigt je Fläche Klicks, Kosten und Conversions.
Drei Fragen genügen. Wie verteilen sich die Kosten? Wie verteilen sich die Abschlüsse? Und weichen die beiden Verteilungen stark voneinander ab?
Wenn eine Fläche dreißig Prozent der Kosten und fünf Prozent der Abschlüsse trägt, ist das die Antwort. Wenn sie gar keine Abschlüsse trägt, ist es keine Frage mehr.
Wichtig dabei: Dieser Bericht ist nur brauchbar, wenn das Conversion-Tracking sauber läuft. Ohne Messung zeigt er nur Klicks, und Klicks sind bei genau dieser Frage die irreführendste Zahl im Konto.
- Bericht nach Netzwerk aufschlüsseln
- Kostenanteil mit Abschlussanteil vergleichen
- Starke Abweichung ist das Warnsignal
- Verweildauer als zweite Probe
- Ohne Tracking taugt der Bericht nichts
Betreuung für Frankfurt und Rhein-Main
Die laufende Arbeit findet im Konto statt und braucht keine Anwesenheit. Für den ersten Termin kommen wir bei größeren Projekten gern vorbei.
Mitbetreut werden Offenbach, Bad Homburg, Oberursel, Eschborn, Hanau, Rüsselsheim und Darmstadt. Die Standortausrichtung setzen wir hier fast nie auf die Stadtgrenze — Rhein-Main ist ein Arbeitsmarkt, und die Pendlerbewegung geht in alle Richtungen.
Stadtteile und Umkreis
Bei lokalen Suchanfragen entscheidet die Entfernung zum Suchenden mit. Diese Bereiche decken wir für Kunden in Frankfurt am Main regelmäßig mit ab:
Wie weit ein Einzugsgebiet realistisch reicht, gehört vor dem Kampagnenstart geklärt — sonst zahlst Du für Klicks aus Regionen, die Du gar nicht bedienst. Mehr dazu unter Local SEO.
Branchen in Frankfurt am Main
Finanzplatz, Messe und Logistik rund um den Flughafen; die Klickpreise gehören in Finanz- und Beratungsbranchen zu den höchsten in Deutschland.
Branchenspezifische Besonderheiten — von werberechtlichen Grenzen bei Heilberufen bis zur Erreichbarkeit im Handwerk — findest Du unter Branchen.
Die Flächen im Vergleich
| Fläche | Suchabsicht | Empfehlung |
|---|---|---|
| Bing-Suche | hoch | immer an |
| Suchpartner | hoch, schwankend | an, dann prüfen |
| MSN und Nachrichten | keine | eigene Kampagne |
| Outlook.com | keine | eigene Kampagne |
| Edge-Startseite | keine | eigene Kampagne |
Häufige Fragen zu Frankfurt am Main
Was ist das Microsoft Audience Network?
Warum ist das ein Problem?
Soll ich das Audience Network abschalten?
Was ist der Unterschied zu den Suchpartnern?
Wird die Einstellung beim Google-Import übernommen?
Woran erkenne ich das Problem im Konto?
Wo finde ich die Aufschlüsselung?
Kann ich einzelne Partnerseiten ausschließen?
Weitere Antworten zu Zusammenarbeit und Laufzeiten stehen in unseren häufigen Fragen.