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Bing Ads Agentur in Berlin

Die erste Frage kommt zuverlässig, und sie ist berechtigt: Nutzt Bing überhaupt noch jemand? Die ehrliche Antwort besteht aus zwei Zahlen, die weit auseinanderliegen — und aus der Einsicht, dass der Kanal nicht Bing heißt, sondern Microsoft Advertising. Wir sitzen in Duisburg und betreuen Berliner Kunden aus der Entfernung.

Berlin Einzugsgebiet ca. 35 km
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Stefan Fantobsky
Geprüft von Stefan Fantobsky
Performance Marketing & Growth, SkyXmedia™ · Zuletzt aktualisiert: 29.08.2026
Stadtansicht von Berlin
Bing Ads Agentur in Berlin. Im Bild: die Stadtansicht. Foto: Thomas Wolf, www.foto-tw.de · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Unsere Leistungen für Unternehmen in Berlin

Der Leistungsumfang ist überall derselbe — was sich unterscheidet, ist die Gewichtung. Welche Kanäle bei Dir tragen, klären wir vor dem ersten Euro Budget.

Das Wichtigste in Kürze
  • Der Kanal heißt Microsoft Advertising, nicht Bing
  • Gesamt 5,84 Prozent, auf dem Desktop 12,76 Prozent
  • Der Unterschied kommt von der Geräte-Voreinstellung
  • DuckDuckGo, Yahoo und Ecosia gehören zum Netz
  • Vor dem Start steht eine Überschlagsrechnung

Die Frage, die immer zuerst kommt

Kaum ein Kanal hat einen so schlechten Ruf wie dieser, und kaum einer wird so selten nachgerechnet. Der Reflex lautet: Google hat neunzig Prozent, also ist der Rest Rundungsfehler. Das stimmt für die Gesamtzahl und ist trotzdem die falsche Zahl, wenn Ihre Kunden tagsüber am Schreibtisch sitzen.

Wir empfehlen diesen Kanal nicht pauschal. Es gibt Betriebe, bei denen er nichts bringt, und das sagen wir dann auch. Aber die Entscheidung sollte auf einer Rechnung beruhen und nicht auf dem Gefühl, dass Bing das ist, was man versehentlich benutzt, wenn man Edge nicht umgestellt hat.

Genau dieses versehentliche Benutzen ist übrigens der ganze Punkt. Es ist kein Zufall, sondern ein Standard, der auf sehr vielen Rechnern gilt.

  • Der Ruf ist schlechter als die Zahlen
  • Die Gesamtzahl ist nicht die relevante Zahl
  • Entscheidend ist, wo Ihre Kunden suchen
  • Es gibt Fälle, in denen sich der Kanal nicht lohnt
  • Die Rechnung steht vor dem Bauchgefühl

Der Kanal heißt nicht Bing

Wer bei Microsoft Advertising eine Anzeige schaltet, schaltet sie nicht nur bei Bing. Dieselbe Anzeige kann im Suchnetzwerk von Partnern erscheinen, die eigene Marken sind und die kein Mensch mit Microsoft verbindet.

Bing selbst ist der Kern, samt der Suche in Windows und der Standardsuche in Edge. DuckDuckGo bezieht seine Anzeigen von Microsoft — wer aus Datenschutzgründen dorthin gewechselt ist, sieht trotzdem Ihre Anzeige. Yahoo gehört ebenfalls zum Netz. Ecosia ist der Fall, der die meisten überrascht, gerade in Berlin.

Die genaue Zusammensetzung des Partnernetzes ändert sich gelegentlich, weil Partner ihre Verträge anpassen. Maßgeblich ist immer die aktuelle Aufstellung von Microsoft, nicht der Stand aus einem älteren Blogbeitrag — auch nicht aus diesem.

Daneben gibt es Flächen außerhalb der Suche: Startseiten, Nachrichtenmodule, Postfächer. Das ist ein eigenes Thema und gehört nicht in dieselbe Kampagne wie die Suche.

Die Zahlen für Deutschland

Statcounter misst für Deutschland im August 2026 über alle Geräte hinweg: Google 88,49 Prozent, Bing 5,84 Prozent, Yahoo 1,57 Prozent, DuckDuckGo 1,2 Prozent, Ecosia 1,02 Prozent.

Auf dem Desktop sieht dieselbe Messung anders aus: Google 78,8 Prozent, Bing 12,76 Prozent, Yahoo 3,49 Prozent, DuckDuckGo 1,62 Prozent, Ecosia 1,14 Prozent.

Der Unterschied hat einen einfachen Grund. Auf dem Smartphone ist Google die eingebaute Suche — auf Android ohnehin, in Safari als Voreinstellung. Auf dem Arbeitsrechner mit Windows und Edge ist es Bing. Die Zahl hängt also nicht daran, wen Menschen bevorzugen, sondern daran, welches Gerät sie in der Hand halten.

Für Sie heißt das: Suchen Ihre Kunden abends auf dem Sofa, ist der Kanal klein. Suchen sie vormittags im Büro, ist er es nicht. Zwischen fünf und dreizehn Prozent liegt der Unterschied zwischen unrentabel und lohnend.

  • Über alle Geräte: Bing bei 5,84 Prozent
  • Auf dem Desktop: Bing bei 12,76 Prozent
  • Der Unterschied kommt von der Voreinstellung
  • Büroarbeitsplätze sind Windows-Arbeitsplätze
  • Zahlen: Statcounter, August 2026

Was das für Berlin bedeutet

Berlin ist zwei Märkte in einem. Auf der einen Seite die Gründerszene mit MacBooks, Chrome und einer Zielgruppe, die praktisch nie bei Bing landet. Auf der anderen Seite Verwaltung, Verbände, Kammern, Krankenkassen, Bundesbehörden und deren Zulieferer — und dort steht auf sehr vielen Schreibtischen ein Windows-Rechner mit unveränderten Voreinstellungen.

Dazwischen liegt eine große Zahl an mittelständischen Betrieben, Handwerk, Praxen und Kanzleien, deren Kundschaft sich nicht in eine der beiden Gruppen sortieren lässt.

Die Konsequenz ist unbequem: In Berlin lässt sich die Frage nicht allgemein beantworten. Wer B2B verkauft und Entscheider in Organisationen erreicht, sollte den Kanal testen. Wer eine App für Zwanzigjährige bewirbt, kann ihn überspringen.

Die Rechnung, die vor dem Start steht

Bevor ein Konto entsteht, machen wir eine Überschlagsrechnung. Sie besteht aus drei Zahlen: Wie viele Suchen gibt es für Ihre Begriffe bei Google im Monat, welcher Anteil davon ist realistisch bei Microsoft zu erwarten, und was kostet Sie ein Abschluss heute.

Das Ergebnis ist oft ernüchternd und gelegentlich überraschend. Ein lokaler Betrieb mit dreihundert Suchen im Monat landet bei rund zwanzig bis vierzig — das reicht nicht für belastbare Zahlen und schon gar nicht für automatisches Bieten. Ein B2B-Anbieter mit fünftausend Suchen landet bei mehreren Hundert, und das ist eine ernstzunehmende Größe.

Die zweite Zahl ist der Klickpreis. Er liegt bei Microsoft in der Regel unter dem von Google, weil weniger Anbieter mitbieten. Wie viel darunter, lässt sich nicht vorhersagen; wir messen es in den ersten Wochen und rechnen dann neu.

Wenn die Rechnung nicht aufgeht, sagen wir das vor dem Angebot. Ein Kanal, der monatlich zwölf Klicks bringt, ist kein Kanal, sondern Aufwand.

  • Suchvolumen bei Google als Ausgangspunkt
  • Realistischer Anteil für Microsoft abschätzen
  • Klickpreis in den ersten Wochen messen
  • Unter etwa hundert Klicks im Monat wird es dünn
  • Bei negativer Rechnung raten wir ab

Betreuung für Berlin und Brandenburg

Ein Suchkonto lässt sich vollständig aus der Entfernung führen. Die Abstimmung läuft über Videotermine, den Zugriff auf das Konto teilen wir uns.

Mitbetreut werden Potsdam, Falkensee, Bernau, Königs Wusterhausen, Oranienburg und Strausberg. Für Betriebe, deren Kundschaft im Speckgürtel sitzt, ist die geografische Ausrichtung ein eigener Punkt in der Einrichtung — die Stadtgrenze ist selten die Marktgrenze.

Stadtteile und Umkreis

Bei lokalen Suchanfragen entscheidet die Entfernung zum Suchenden mit. Diese Bereiche decken wir für Kunden in Berlin regelmäßig mit ab:

Mitte Prenzlauer Berg Kreuzberg Charlottenburg Friedrichshain Neukölln Schöneberg Wedding Steglitz Spandau

Wie weit ein Einzugsgebiet realistisch reicht, gehört vor dem Kampagnenstart geklärt — sonst zahlst Du für Klicks aus Regionen, die Du gar nicht bedienst. Mehr dazu unter Local SEO.

Branchen in Berlin

Berlin vereint Startups, Verwaltung, Tourismus und eine sehr breite Handwerks- und Dienstleisterlandschaft. Für lokale Betriebe ist die entscheidende Größe nicht die Stadt, sondern der Bezirk: Ein Einzugsgebiet, das in Düsseldorf die halbe Stadt umfasst, deckt in Berlin oft nur zwei Ortsteile ab. Im B2B-Umfeld ist die Konkurrenz um Suchbegriffe dagegen bundesweit, weil viele Anbieter nicht standortgebunden verkaufen.

Branchenspezifische Besonderheiten — von werberechtlichen Grenzen bei Heilberufen bis zur Erreichbarkeit im Handwerk — findest Du unter Branchen.

Suchmaschinen in Deutschland, August 2026

Suchmaschine Alle Geräte Desktop
Google 88,49 % 78,8 %
Bing 5,84 % 12,76 %
Yahoo 1,57 % 3,49 %
DuckDuckGo 1,2 % 1,62 %
Ecosia 1,02 % 1,14 %

Häufige Fragen zu Berlin

Nutzt Bing in Deutschland überhaupt noch jemand?
Ja. Über alle Geräte hinweg misst Statcounter im August 2026 5,84 Prozent, auf dem Desktop 12,76 Prozent.
Warum ist der Desktop-Anteil so viel höher?
Weil Bing in Windows und Edge voreingestellt ist, während auf dem Smartphone Google die Standardsuche stellt.
Erscheinen meine Anzeigen nur bei Bing?
Nein. Zum Suchnetzwerk gehören unter anderem DuckDuckGo, Yahoo und Ecosia. Die genaue Liste legt Microsoft fest und ändert sie gelegentlich.
Sind die Klickpreise niedriger als bei Google?
In der Regel ja, weil weniger Anbieter mitbieten. Um wie viel, hängt von der Branche ab und muss gemessen werden.
Ab welchem Budget lohnt sich der Kanal?
Nicht das Budget entscheidet, sondern das Suchvolumen. Unter etwa hundert Klicks im Monat lässt sich kaum etwas belegen.
Kann ich einfach mein Google-Konto kopieren?
Der Import geht technisch, ist aber selten die beste Lösung. Bei kleinerem Volumen ist eine schlankere Struktur sinnvoller.
Lohnt sich das für ein Berliner Startup?
Häufig nicht. Wenn Ihre Zielgruppe jung und mobil sucht, liegt der erreichbare Anteil nahe null.
Und für einen Anbieter, der an Behörden verkauft?
Dort ist es einer der wenigen Kanäle, die wir ausdrücklich empfehlen — dort stehen Windows-Arbeitsplätze mit Voreinstellung.

Weitere Antworten zu Zusammenarbeit und Laufzeiten stehen in unseren häufigen Fragen.

Quellen und weiterführende Dokumentation

Wer hinter dieser Seite steht

Stefan Fantobsky

Stefan Fantobsky

Performance Marketing & Growth, SkyXmedia™

Verantwortet bei SkyXmedia™ Strategie und Umsetzung. Die Einschätzungen auf dieser Seite stammen aus laufenden Projekten in Berlin und darüber hinaus.

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